Normen für die Feuerwehr

LFV-Info 2014-32 – Normen für die Feuerwehr

Normen für die Feuerwehr
hier: Normen und Norm-Entwürfe im April 2014

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

die nachfolgenden Informationen zu Neuerscheinungen des Normenausschusses
Feuerwehrwesen (FNFW), die uns vom Deutschen Institut für Normung e.V.
mitgeteilt wurden, übersenden wir Ihnen mit der Bitte um Kenntnisnahme:

DIN 14093:2014-04 Atemschutz-Übungsanlagen – Planungsgrundlagen
In Atemschutz-Übungsanlagen werden Einsatzbedingungen simuliert, um Feuerwehr-
Einsatzkräfte im Gebrauch der Atemschutzgeräte und Vollschutzanzüge
auszubilden und Übungen unter Atemschutz mit oder ohne Vollschutzanzug
durchzuführen. Es handelt sich dabei um eine bauliche Anlage, in der feuerwehrtypische
Tätigkeiten unter Atemschutz und in Chemikalienschutzanzügen
geübt sowie die körperliche Leistungsfähigkeit von Feuerwehr-Angehörigen
überprüft werden kann.
Die Planungsgrundlagen nach dieser Norm sollen es Architekten, Planern und
Verwaltungsstellen ermöglichen, Atemschutz-Übungsanlagen zweckmäßig zu
planen. Die Atemschutz-Übungsanlage darf über mehrere Geschosse und/oder
Bauteile zusammenhängend geplant werden. Sie sollte nach Möglichkeit in
Verbindung mit baulichen Anlagen für den Brand- und Katastrophenschutz eingerichtet
werden, um die vorhandene Infrastruktur nutzen zu können. Ein informativer
Anhang enthält eine schematische Darstellung der Räume einer
Atemschutz-Übungsanlage im funktionalen Zusammenhang (Organisation und
Übungsabfolge).
Die Überarbeitung der Normausgabe Juli 2002 von DIN 14093-1 erfolgte, um
die Anforderungen an Atemschutz-Übungsanlagen an die FwDV 7, Feuerwehr-
Dienstvorschrift 7 – Atemschutz anzupassen.
Dieses Dokument wurde nach vorbereitenden Arbeiten des Arbeitskreises NA
031-04-02-04 AK "Atemschutz-Übungsanlagen – DIN 14093-1" vom Arbeitsausschuss
NA 031-04-02 AA "Bauliche Anlagen und Einrichtungen" im Normenausschuss
Feuerwehrwesen (FNFW) erarbeitet.
Änderungsvermerk:
Gegenüber DIN 14093-1:2002-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Normaufteilung aufgelöst, da es aktuell keine weiteren Teile gibt;
b) Norm neu strukturiert;
c) im Raumprogramm für den Schulungsraum keine feste Größe mehr
vorgesehen, sondern auf 1,5 Quadratmeter je Übenden festgelegt;

d) im gelisteten Raumprogramm Garderobe, Umkleideraum, Aufenthaltsraum und Sanitärräume aufgenommen
bzw. bestehende Räume dahingehend umbenannt sowie Wärmegewöhnungsraum und Sozialräume
aus der Auflistung gestrichen;
e) Anforderungen an die bauliche Ausführung sowie technische Anforderungen an die Räume zur besseren
Übersicht teilweise in Tabellen zusammengefasst und vollständig überarbeitet;
f) Anstelle eines Muster-Grundrisses in Anhang A eine schematische Darstellung der Räume einer Atemschutz-
Übungsanlage im funktionalen Zusammenhang (Organisation und Übungsabfolge) aufgenommen;
g) Inhalt redaktionell vollständig überarbeitet;
h) Literaturhinweise redaktionell überarbeitet;
i) in den normativen Verweisungen DIN 5035-2, DIN 13169, E DIN 14011-9, DIN 14097-2, DIN EN 60529, Arbeitsstättenrichtlinie
(ArbStättRiLi) ASR 5, Arbeitsstättenrichtlinie (ArbStättRiLi) ASR 38/2, GUV 20.12 und
GUV 26.18 gestrichen und dafür DIN 4108 Beiblatt 1, DIN 4108 Beiblatt 2, DIN 4108-1, DIN 4108-2, DIN
4108-3, DIN V 4108-6, DIN 4108-7, DIN 4108-10, DIN 14092-1:2012-04, DIN EN 12464-1, ArbStättV, ASR A
3.4, GUV I 8527 und GUV R 181 aufgenommen.
DIN EN 14043:2014-04 Hubrettungsfahrzeuge für die Feuerwehr – Drehleitern mit kombinierten
Bewegungen (Automatik-Drehleitern) – Sicherheits- und Leistungsanforderungen
sowie Prüfverfahren; Deutsche Fassung EN 14043:2014
Die Norm wurde von der Arbeitsgruppe CEN/TC 192/WG 4 "Hubrettungsfahrzeuge" (Sekretariat: DIN,
Deutschland) im europäischen Technischen Komitee CEN/TC 192 "Ausrüstung für die Feuerwehr" (Sekretariat:
BSI, Großbritannien) erarbeitet. Die Mitarbeit des DIN beim Europäischen Komitee für Normung (CEN)
wird für den Bereich der Arbeitsgruppe CEN/TC 192/WG 4 "Hubrettungsfahrzeuge" über den gleichnamigen
Arbeitsausschuss NA 031-04-08 AA wahrgenommen.
Die vorrangige Aufgabe für die Drehleiter am Einsatzort ist die Menschenrettung. Bei Drehleitern mit Korb
können die geretteten Personen im Korb sicher nach unten befördert werden. Des Weiteren werden Drehleitern
zum Beispiel beim erhöhten Löschangriff von außen, bei der Beleuchtung, der Belüftung und zum Teil als
Kran eingesetzt.
Die Automatik-Drehleiter ist das häufigste Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehren in Deutschland. Neben
vollautomatischen Drehleitern nach dieser Norm gibt es noch halbautomatische (sequenzielle) Drehleitern
nach DIN EN 14044. Die halbautomatischen Drehleitern können nur eine Bewegung, vollautomatische Drehleitern
alle Bewegungen gleichzeitig ausführen.
Die Änderung der veröffentlichten Norm EN 14043:2005+A1:2009 wurde notwendig, um den technischen Inhalt
dem Stand der Technik anzupassen und zukünftige Entwicklungen zu fördern. Für die zur Anwendung
empfohlenen Drehleitertypen sind im nationalen Anhang NA die bei der Bestellung anzugebenden feuerwehrtechnischen
Beladungen aufgeführt. Der NA 031-04-08 AA "Hubrettungsfahrzeuge" empfiehlt die Aufnahme
einer Truppbesatzung (1/2) sowie zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft auch bei beengten Verhältnissen
eine Mindestbelastbarkeit von zwei Personen bei einer Abstützbreite von kleiner oder gleich 4,5
m, um die den Typen zugeordneten Nennrettungspunkte zu erreichen. Darüber hinausgehende größere Ausladungswerte
und Abstützbreiten sind zulässig und unterliegen der Verantwortung des Herstellers. Der Anwender
dieser Europäischen Norm wird darauf hingewiesen, dass länderspezifische Vorgaben des Baurechts
hinsichtlich der Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken sowie DIN 14090 gelten, die Auswirkungen auf
die Konstruktion hinsichtlich zum Beispiel Abmessungen, Fahrzeuggesamtmasse und Achslasten von Hubrettungsfahrzeugen
haben. In GUV G 9102 sind Vorgaben zur wiederkehrenden Prüfung von Hubrettungsfahrzeugen
enthalten.

Änderungsvermerk:
Gegenüber DIN EN 14043:2009-07 wurden folgende signifikanten Änderungen vorgenommen:
a) Leiterklasse größer 30 bis 56 hinzugefügt;
b) Begriffe für Drehleitern mit kombinierten Bewegungen, Rettungshöhe, Auflagegrenze, Stützbreite und
Personenlast umformuliert, für Totmannschalter, Arbeitsstellung und Benutzungsgrenze hinzugefügt sowie
für besondere Benutzungsgrenze gelöscht;
c) Berechnung der Nutzlast und diverser Kräfte überarbeitet;
d) Analyse der Dauerbeanspruchung vollständig überarbeitet;
e) statische Standsicherheit überarbeitet und ist abhängig von der Stützbreite mit festgelegten Restlasten;
f) Nachweis der statischen Standsicherheit und der dynamischen Standsicherheit überarbeitet;
g) funktionelle Anforderungen überarbeitet;
h) Anforderung an akustischen Alarm bei geringer Batteriespannung hinzugefügt;
i) Nachweis der Festigkeit der Drehleiter an der Freistandsgrenze mit max überarbeitet;
j) Nachweis der Festigkeit der Drehleiter an der Freistandsgrenze (mit oder ohne Rettungskorb) gelöscht;
k) Nachweis überarbeitet, dass die Konstruktion der Drehleitern den Betrieb nur bei vollständig oder teilweise
arretierter/festgestellter Hinterachsfederung zulässt;
l) Anforderung hinzugefügt, dass die belastete Leiter für 10 min ihre Stellung mit einer Schwankung von
weniger als 150 mm halten muss;
m) Für die Feststellvorrichtung der Achsfederung einen Abstand von min. 100 mm bei gegenseitigen Positionen
hinzugefügt;
n) statischer Kippwinkel hinzugefügt;
o) Anforderungen an Handläufe und Schutzgitter des Rettungskorbes überarbeitet und eine Anforderung
hinsichtlich der Größe von Öffnungen hinzugefügt;
p) Anforderungen hinsichtlich Verankerungspunkten im Rettungskorb für persönliche Schutzausrüstung gegen
Fallen hinzugefügt;
q) Anforderungen hinsichtlich Zugangstüren und Türverrieglungen im Rettungskorb vollständig überarbeitet;
r) Anforderungen und Nachweis hinsichtlich Aufhängesystemen für Drehleitern mit einem abnehmbaren
Rettungskorb überarbeitet;
s) Anforderungen an die Arbeitsbeleuchtung überarbeitet;
t) sicherheitsbezogene Teile des Steuerungssystems in Übereinstimmung mit Klasse 1 oder 2 nach EN 954-1
geändert zu Performance Level (PL) nach EN ISO 13849-1;
u) allgemeine normative Verweisung auf CEN/TS 15989 für die Symbole auf dem Bedienstand hinzugefügt
sowie alle Bilder und Tabellen mit Symbolen gelöscht;
v) Anforderungen an den Hauptbedienstand hinzugefügt; die Bewegung über den Bedienhebel des Korbbedienstandes
darf ausschließlich nach Entriegeln des Not-Aus-Schalters im Rettungskorb möglich sein;
w) Anzeige (z. B. Display) hinzugefügt, die die tatsächlichen Werte von Leiterlänge, Leiterverlängerung und
Aufrichtwinkel zusammen mit den maximal erreichbaren Werten zeigt;
x) Anforderungen an den Zugang vom Boden zum Leitersatz überarbeitet (entweder direkt (z. B. Zugangsleiter)
oder indirekt (z. B. Podium));
y) Sprechverbindung überarbeitet;
z) Sprossenausrichtung überarbeitet;
aa) Anforderungen hinsichtlich Übertragungssystemen (Sicherheitsfaktoren) und Seiltrommeln überarbeitet
(Rillen oder Einrichtungen zur Verhinderung, dass das Seil von der Trommel abläuft);
bb) Sicherheitsanforderungen hinsichtlich elektromagnetischer Phänomene und Anforderungen hinsichtlich
Lärm überarbeitet;
cc) Empfehlung hinzugefügt, Zuverlässigkeitsmanagementsysteme zu verwenden;
dd) Genauigkeit der Bezeichnung;
ee) Betriebsanleitung überarbeitet;

ff) Liste aller für Drehleitern geltenden bekannten Nennreichweiten in verschiedenen europäischen Staaten
in Anhang C hinzugefügt;
gg) Liste der Nachweise und Abnahmeprüfungen in Anhang D mit kurzer Beschreibung der Anforderung/
Prüfung hinzugefügt;
hh) Anhang ZA zum Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den grundlegenden Anforderungen
der ersetzten EU-Richtlinie 98/37/EG gelöscht;
ii) normative Verweisungen überarbeitet: zurückgezogene Normen EN 418, EN 457, EN 954-1, EN 982, EN
1050, EN ISO 12100-1:2003, EN ISO 12100-2:2003 wurden gelöscht, CEN/TS 15989, EN ISO 4413, EN ISO
7731, EN ISO 12100:2010, EN ISO 13849-1, EN ISO 13850 wurden hinzugefügt sowie die datierten Verweisungen
für EN 1846 (alle Teile) und EN 60204-1 wurden aktualisiert;
jj) Literaturhinweise überarbeitet;
kk) Inhalt der Norm redaktionell überarbeitet;
ll) feuerwehrtechnische Beladung und nationales Vorwort überarbeitet.
DIN EN 14044:2014-04 Hubrettungsfahrzeuge für die Feuerwehr – Drehleitern mit aufeinander
folgenden (sequenziellen) Bewegungen (Halbautomatik-Drehleitern) –
Sicherheits- und Leistungsanforderungen sowie Prüfverfahren;
Deutsche Fassung EN 14044:2014
Die Norm wurde von der Arbeitsgruppe CEN/TC 192/WG 4 "Hubrettungsfahrzeuge" (Sekretariat: DIN,
Deutschland) im europäischen Technischen Komitee CEN/TC 192 "Ausrüstung für die Feuerwehr" (Sekretariat:
BSI, Großbritannien) erarbeitet. Die Mitarbeit des DIN beim Europäischen Komitee für Normung (CEN)
wird für den Bereich der Arbeitsgruppe CEN/TC 192/WG 4 "Hubrettungsfahrzeuge" über den gleichnamigen
Arbeitsausschuss NA 031-04-08 AA wahrgenommen.
Die vorrangige Aufgabe für die Drehleiter am Einsatzort ist die Menschenrettung. Bei Drehleitern mit Korb
können die geretteten Personen im Korb sicher nach unten befördert werden. Des Weiteren werden Drehleitern
zum Beispiel beim erhöhten Löschangriff von außen, bei der Beleuchtung, der Belüftung und zum Teil als
Kran eingesetzt. Die Drehleiter ist das häufigste Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehren in Deutschland. Neben
den halbautomatischen (sequenziellen) Drehleitern nach dieser Norm gibt es noch vollautomatische
Drehleitern nach DIN EN 14043. Die halbautomatischen Drehleitern können nur eine Bewegung, vollautomatische
Drehleitern alle Bewegungen gleichzeitig ausführen.
Die Änderung der veröffentlichten Norm EN 14044:2005+A1:2009 wurde notwendig, um den technischen Inhalt
dem Stand der Technik anzupassen und zukünftige Entwicklungen zu fördern. Für die zur Anwendung
empfohlenen Drehleitertypen sind im nationalen Anhang NA die bei der Bestellung anzugebenden feuerwehrtechnischen
Beladungen aufgeführt. Der NA 031-04-08 AA "Hubrettungsfahrzeuge" empfiehlt die Aufnahme
einer Truppbesatzung (1/2) sowie zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft auch bei beengten Verhältnissen
eine Mindestbelastbarkeit von zwei Personen bei einer Abstützbreite von kleiner oder gleich 4,5
m, um die den Typen zugeordneten Nennrettungspunkte zu erreichen. Darüber hinausgehende größere Ausladungswerte
und Abstützbreiten sind zulässig und unterliegen der Verantwortung des Herstellers. Der Anwender
dieser Europäischen Norm wird darauf hingewiesen, dass länderspezifische Vorgaben des Baurechts
hinsichtlich der Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken sowie DIN 14090 gelten, die Auswirkungen auf
die Konstruktion hinsichtlich zum Beispiel Abmessungen, Fahrzeuggesamtmasse und Achslasten von Hubrettungsfahrzeugen
haben. In GUV G 9102 sind Vorgaben zur wiederkehrenden Prüfung von Hubrettungsfahrzeugen
enthalten.

Änderungsvermerk:
Gegenüber DIN EN 14044:2009-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Leiterklasse größer 30 bis 56 hinzugefügt;
b) Begriffe für Drehleitern mitaufeinander folgenden (sequenziellen) Bewegungen, Rettungshöhe, Auflagegrenze,
Stützbreite und Personenlast umformuliert, für Totmanschalter, Arbeitsstellung und Benutzungsgrenze
hinzugefügt sowie für besondere Benutzungsgrenze gelöscht;
c) Berechnung der Nutzlast und diverser Kräfte überarbeitet;
d) Analyse der Dauerbeanspruchung vollständig überarbeitet;
e) statische Standsicherheit überarbeitet und ist abhängig von der Stützbreite mit festgelegten Restlasten;
f) Nachweis der statischen Standsicherheit und der dynamischen Standsicherheit überarbeitet;
g) funktionelle Anforderungen überarbeitet;
h) Anforderung an akustischen Alarm bei geringer Batteriespannung hinzugefügt;
i) Nachweis der Festigkeit der Drehleiter an der Freistandsgrenze mit ?max überarbeitet;
j) Nachweis der Festigkeit der Drehleiter an der Freistandsgrenze (mit oder ohne Rettungskorb) gelöscht;
k) Nachweis überarbeitet, dass die Konstruktion der Drehleitern den Betrieb nur bei vollständig oder teilweise
arretierter/festgestellter Hinterachsfederung zulässt;
l) Anforderung hinzugefügt, dass die belastete Leiter für 10 min ihre Stellung mit einer Schwankung von
weniger als 150 mm halten muss;
m) für die Feststellvorrichtung der Achsfederung einen Abstand von min. 100 mm bei gegenseitigen Positionen
hinzugefügt;
n) statischer Kippwinkel hinzugefügt;
o) Anforderungen an Handläufe und Schutzgitter des Rettungskorbes überarbeitet und eine Anforderung
hinsichtlich der Größe von Öffnungen hinzugefügt;
p) Anforderungen hinsichtlich Verankerungspunkten im Rettungskorb für persönliche Schutzausrüstung gegen
Fallen hinzugefügt;
q) Anforderungen hinsichtlich Zugangstüren und Türverrieglungen im Rettungskorb vollständig überarbeitet;
r) Anforderungen und Nachweis hinsichtlich Aufhängesystemen für Drehleitern mit einem abnehmbaren
Rettungskorb überarbeitet;
s) Anforderungen an die Arbeitsbeleuchtung überarbeitet;
t) sicherheitsbezogene Teile des Steuerungssystems in Übereinstimmung mit Klasse 1 oder 2 nach EN 954-1
geändert zu Performance Level (PL) nach EN ISO 13849-1;
u) allgemeine normative Verweisung auf CEN/TS 15989 für die Symbole auf dem Bedienstand hinzugefügt
sowie alle Bilder und Tabellen mit Symbolen gelöscht;
v) Anforderungen an den Hauptbedienstand hinzugefügt; die Bewegung über den Bedienhebel des Korbbedienstandes
darf ausschließlich nach Entriegeln des Not-Aus-Schalters im Rettungskorb möglich sein;
w) Anzeige (z. B. Display) hinzugefügt, die die tatsächlichen Werte von Leiterlänge, Leiterverlängerung und
Aufrichtwinkel, zusammen mit den maximal erreichbaren Werten zeigt;
x) Anforderungen an den Zugang vom Boden zum Leitersatz überarbeitet (entweder direkt (z. B. Zugangsleiter)
oder indirekt (z. B. Podium));
y) Sprechverbindung überarbeitet;
z) Sprossenausrichtung überarbeitet;
aa) Anforderungen hinsichtlich Übertragungssystemen (Sicherheitsfaktoren) und Seiltrommeln überarbeitet
(Rillen oder Einrichtungen zur Verhinderung, dass das Seil von der Trommel abläuft);
bb) Sicherheitsanforderungen hinsichtlich elektromagnetischer Phänomene und Anforderungen hinsichtlich
Lärm überarbeitet;
cc) Empfehlung hinzugefügt, Zuverlässigkeitsmanagementsysteme zu verwenden;
dd) Genauigkeit der Bezeichnung;
ee) Betriebsanleitung überarbeitet;

ff) Liste aller für Drehleitern geltenden bekannten Nennreichweiten in verschiedenen europäischen Staaten
in Anhang C hinzugefügt;
gg) Liste der Nachweise und Abnahmeprüfungen in Anhang D mit kurzer Beschreibung der Anforderung/
Prüfung hinzugefügt;
hh) Anhang ZA zum Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den grundlegenden Anforderungen
der ersetzten EU-Richtlinie 98/37/EG gelöscht;
ii) normative Verweisungen überarbeitet: zurückgezogene Normen EN 418, EN 457, EN 954-1, EN 982, EN
1050, EN ISO 12100-1:2003, EN ISO 12100-2:2003 wurden gelöscht, CEN/TS 15989, EN ISO 4413, EN ISO
7731, EN ISO 12100:2010, EN ISO 13849-1, EN ISO 13850 wurden hinzugefügt sowie die datierten Verweisungen
für EN 1846 (alle Teile) und EN 60204-1 wurden aktualisiert;
jj) Literaturhinweise überarbeitet;
kk) Inhalt der Norm redaktionell überarbeitet;
ll) feuerwehrtechnische Beladung und nationales Vorwort überarbeitet.
DIN SPEC 14507-2:2014-04 Einsatzleitfahrzeuge – Teil 2: Einsatzleitwagen ELW 1
Die DIN SPEC nach dem Vornorm-Verfahren wurde vom Arbeitsausschuss NA 031-04-07 AA "Sonstige Fahrzeuge"
nach vorbereitenden Untersuchungen im Arbeitskreis NA 031-04-07-01 AK "Einsatzleitfahrzeuge –
Überarbeitung der Normenreihe DIN 14507" des DIN-Normenausschusses Feuerwehrwesen (FNFW) aufgestellt.
Die Überarbeitung von DIN 14507-2:2008-03 war notwendig geworden, um die fernmeldetechnische Ausrüstung
dem aktuellen Stand der Einführung der Digitalfunktechnik anzupassen. Die DIN SPEC 14507-2 ersetzt
die Vorgängerausgabe März 2008 von DIN 14507-2 vollständig. Zur vorliegenden DIN SPEC wurde im März
2013 ein Entwurf veröffentlicht.
Eine DIN SPEC nach dem Vornorm-Verfahren ist das Ergebnis einer Normungsarbeit, das wegen bestimmter
Vorbehalte zum Inhalt oder wegen des gegenüber einer Norm abweichenden Aufstellungsverfahrens vom
DIN noch nicht als Norm herausgegeben wird. Mit der DIN SPEC nach dem Vornorm-Verfahren sollen vor der
Herausgabe als Norm zunächst Erfahrungen mit deren technischen Anforderungen gesammelt werden. Der
FNFW bittet in diesem Zusammenhang alle Anwender der Vornormen etwaige Erkenntnisse aus der Nutzung
von Einsatzleitwagen nach den neuen Vornormen an den FNFW zu melden, im Idealfall mit einer Dokumentation
von Störungen bei der Nutzung des Digitalfunks.
Die DIN SPEC gilt für Einsatzleitwagen ELW 1 und enthält Anforderungen und die tabellarische Aufstellung
der feuerwehrtechnischen Beladung. Beim ELW 1 handelt es sich um ein Einsatzleitfahrzeug, das mit Kommunikationsmitteln
und anderer Ausrüstung zur Führung taktischer Einheiten ausgestattet ist, vorwiegend
der Einsatzleitung zur Anfahrt sowie Erkundung von Einsatzstellen, der Einsatzleitung als Hilfsmittel zur Führung
von taktischen Einheiten und der Einsatzleitung als Hilfsmittel zum Führen von Verbänden mit Führungsassistenten,
jedoch ohne stabsmäßige Führung, dient, und dessen Besatzung aus mindestens einem
Trupp (1/2) besteht.
Die gesamte Normenreihe über Einsatzleitwagen DIN 14507 (Teile 2, 3 und 5; Einsatzleitwagen ELW 1, Einsatzleitwagen
ELW 2 und Kommandowagen KdoW) wurde am 09. Dezember 2013 vom zuständigen Arbeitsausschuss
NA 031-04-07 AA "Sonstige Fahrzeuge" des FNFW im DIN e. V. zum Druck als Vornormenreihe DIN
SPEC 14507 verabschiedet. Vorausgegangen ist eine dreijährige intensive Erarbeitung der Neufassung der
genannten Normen durch einen interdisziplinär zusammengesetzten Arbeitskreis von Experten aus Industrie,
Anwendern und Behörden. Der Arbeitskreis hat den heutigen Stand der Technik im Digitalfunk für die Belange
der Einsatzführung mit Einsatzleitwagen erarbeitet und teils sogar selbst entwickelt. Dabei wurde von verschiedenen
Rahmenbedingungen ausgegangen, um einen Betrieb in allen Ausbaubereichen des TETRADigitalfunknetzes
zu ermöglichen.

Diese Rahmenbedingungen bedeuten unter anderem beispielsweise für den ELW 1:
– Die Einsatzstelle befindet sich in einem Gebiet mit einer niedrigen Netzqualität.
– Eine Einsatzführung erfolgt nach FwDV 100 "Führung und Leitung im Einsatz – Führungssystem".
– Zur Einsatzführung werden zwei TMO-Gruppen und eine DMO-Gruppe genutzt. Generell bleibt festzuhalten,
dass die Physik der Digitalfunktechnologie ihre Grenzen aufzeigt. So können beispielsweise weitere
sendende Digitalfunkgeräte in einem Einsatzleitwagen oder in dessen Nahbereich, bei schlechter Netzqualität
bis zu 40 m, zu Störungen führen.
Zusätzlich zu den in den ETSI-Telekommunikationsnormen enthaltenen Anforderungen an eine Kopplung von
mehreren TETRA-Endgeräten (-60 dB) zeigte sich in einem Praxistest eine neue und gravierende Störung
durch sogenannte Nebenbandaussendungen, die zu Problemen bei der Dekodierung von Empfangssignalen
führt und anlagentechnisch zu lösen ist. Der zuständige Arbeitsausschuss hat wegen der mangelnden Erfahrungen
mit eben diesen Grenzen, aber auch den bisher sehr geringen praktischen Erfahrungen mit den ausgearbeiteten
Konfigurationen der Digitalfunkgeräte und der zugehörigen Antennenkoppelungen beschlossen,
die drei Normen als sogenannte Vornormen zu veröffentlichen.
Diese Vornormen ersetzen die bisherigen Normausgaben der Normenreihe DIN 14507 über Einsatzleitwagen
uneingeschränkt und können entsprechend angewendet werden. Da die Fachwelt dringend ein aktuelles Regelwerk
für Einsatzleitwagen benötigt, kann auf diese Weise eine weitere Einspruchsphase für den ELW 1 genauso
vermieden werden wie die durch eine Vornorm nicht notwendige Einspruchsphase für den KdoW und
ELW 2, welche die umfangreichen Vorarbeiten des primär bearbeiteten ELW 1 bereits berücksichtigen. Die
Vornormen stehen somit allen interessierten Kreisen ab Veröffentlichung als gültige technische Regeln zur
Verfügung. Neben der Anpassung an die Anforderungen des Digitalfunks wurden gegenüber DIN 14507-
2:2008-03 nachstehend aufgeführte Änderungen vorgenommen.
Änderungsvermerk:
Gegenüber DIN 14507-2:2008-03 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Status der Norm in Vornorm geändert;
b) Norm generell an die Anforderungen des Digitalfunks angepasst;
c) Hinweis bei der zulässigen Gesamtmasse ergänzt, dass bei Verwendung der Allradvariante die Gesamtmasse
um die zusätzliche Masse des Allradantriebes erhöht werden darf;
d) beim Aufbau Anforderungen an die Batterien geändert;
e) fernmeldetechnische Ausrüstung hinsichtlich analoger und digitaler Funkgeräte vollständig überarbeitet
und entsprechende Anforderungen an die Antennenanlage aufgenommen;
f) Muster-Energiebilanztabelle überarbeitet;
g) Antennenanlage für analoge und digitale Mobilfunkgeräte (Funkgeräte, Antennenanlage, Koppelnetzwerk)
in einem Anhang neu aufgenommen;
h) allgemeine Erläuterungen und Hinweise zur Messpraxis in einem Anhang neu aufgenommen;
i) feuerwehrtechnische Beladung überarbeitet;
j) normative Verweisungen aktualisiert;
k) Inhalt redaktionell überarbeitet;
l) Literaturhinweise aufgenommen.

DIN EN 54-20:2014-04 Brandmeldeanlagen – Teil 20: Ansaugrauchmelder;
Deutsche Fassung prEN 54-20:2014
Dieses Dokument (prEN 54-20:2014) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 72 "Brandmelde- und Feueralarmanlagen"
erarbeitet, dessen Sekretariat vom BSI gehalten wird. Dieses Dokument ist derzeit zur CENUmfrage
vorgelegt. Dieses Dokument wurde unter einem Mandat erarbeitet, das die Europäische Kommission
und die Europäische Freihandelszone dem CEN erteilt. haben, und unterstützt grundlegende Anforderungen
der EU-Richtlinien. Zum Zusammenhang mit EU-Richtlinien siehe informativen Anhang ZA, der Bestandteil
dieses Dokuments ist. Dieser europäische Norm-Entwurf legt die Anforderungen, Prüfverfahren und Leistungsmerkmale
für Ansaugrauchmelder fest, die für Brandmeldeanlagen in oder in der Nähe von Gebäuden
sowie sonstigen Bauwerken eingesetzt werden. Dieser europäische Norm-Entwurf behandelt die Bewertung
und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit (AVCP) von Ansaugrauchmeldern nach dieser EN. Ansaugrauchmelder,
die zum Schutz vor bestimmten Risiken mit speziellen Eigenschaften entwickelt wurden (einschließlich
zusätzlicher Merkmale oder mit erweiterter Funktionalität, für die dieser Norm-Entwurf keine Prüfungen
oder Bewertungsverfahren festlegt), werden in diesem Norm-Entwurf ebenfalls behandelt. Die Leistungsanforderungen
an die speziellen Eigenschaften liegen nicht im Anwendungsbereich dieses Norm-
Entwurfs. Bestimmte Meldertypen enthalten radioaktive Stoffe. Die nationalen Anforderungen an den Schutz
gegen ionisierende Strahlung sind in den Ländern unterschiedlich und werden deshalb in dem vorliegenden
Norm-Entwurf nicht festgelegt. Für diesen Norm-Entwurf ist das Gremium NA 031-02-01-13 AK "Brandmelder
Gruppe B" im DIN zuständig.
Änderungsvermerk:
Gegenüber DIN EN 54-20:2009-02 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) Korrektur eines typografischen Fehlers im Anwendungsbereich;
b) eine größere Überarbeitung des Anhangs ZA sowie ein neuer Abschnitt zur Bewertung und Überprüfung
der Leistungsbeständigkeit (AVCP) in Übereinstimmung mit anderen Normen innerhalb der Normenreihe
EN 54;
c) Änderung des Aufbaus der Norm zwecks Übereinstimmung mit der CEN-Vorlage;
d) Einführung des Begriffs Projektierungshilfe einschließlich der Anforderungen und eines Prozesses für ihre
Bewertung;
e) Klarstellung der Bewertung von Bauteilen in der Ansaugeinrichtung;
f) Hinzufügen eines informativen Anhangs zur Beschreibung eines Verfahrens zur Prüfung der Brandempfindlichkeit
mittels einer dazwischen liegenden Ansaugöffnung;
g) Klarstellung der Luftstromprüfung von Ansaugrauchmeldern, die nicht bei Temperaturen unter 0 °C arbeiten
sowie von Ansaugrauchmelderanlagen mit Mehrfachanschluss;
h) es werden beispielhafte Prüfungen zur Bewertung des Ansprechverhaltens bei sich langsam entwickelnden
Bränden anstatt der alleinigen Berücksichtigung der Bewertung durch Überprüfung der Dokumentation
aufgeführt;
i) in 5.5.1.3.4 wurde eine Anmerkung hinzugefügt, die die Bedeutung sauberer Luft hervorhebt.
E DIN EN 16712-1:2014-04 Tragbare Geräte zum Ausbringen von Löschmitteln, die mit
Feuerlöschpumpen gefördert werden – Tragbare Schaumgeräte – Teil 1:
Zumischer PN 16; Deutsche Fassung prEN 16712-1:2014
Der europäische Norm-Entwurf basiert auf DIN 14384 "Schaummittel-Zumischer PN 16", selbstansaugend
und wurde von Deutschland als europäisches Normungsprojekt angeregt. Der Schaummittel-Zumischer ist als
Armatur ein Teil der Wasserförderkomponente der Feuerwehr, der zum Erzeugen von Löschschaum verwendet
wird. Der Zumischer saugt dabei das Schaummittel nach dem Venturi-Prinzip an und vermischt es in einem
bestimmten Verhältnis mit dem Löschwasser. In diesem europäischen Norm-Entwurf sind keine

Anforderungen an den Kupplungstyp zum Anschluss an Schläuche enthalten, weil es keine Europäischen
Normen über Kupplungen zum Anschluss von Feuerwehrschläuchen gibt. Aus diesem Grund wird darauf hingewiesen,
dass bei der Bestellung hierzu Vereinbarungen getroffen werden sollten. Um die Kompatibilität aller
Komponenten der Löschwasserversorgung in Deutschland sicherzustellen, wurden im nationalen Vorwort
DIN-Storz-Kupplungen den Zumischern zugeordnet. Dieses Dokument ist vom Technischen Komitee CEN/TC
192 "Ausrüstung für die Feuerwehr" (Sekretariat: BSI, Großbritannien) erarbeitet worden und wird national
vom FNFW-Arbeitsausschuss NA 031-04-04 AA "Schläuche und Armaturen – SpA zu CEN/TC 192/WG 1 und
WG 8" betreut.
Änderungsvermerk:
Gegenüber DIN 14384:2011-01 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) nationale Norm in eine Europäische Norm überführt, wobei DIN 14384 als Grundlage der Erarbeitung
diente;
b) Streichung sämtlicher Verweisungen auf rein nationale Normen;
c) Begriffe wurden ergänzt;
d) Anforderungen und Prüfungen wurden überarbeitet und auf 0,1 % Zumischrate erweitert;
e) Anforderungen an die Benutzerinformation erweitert;
f) Kennzeichnung überarbeitet;
g) Farbkodierung aufgenommen;
h) der Inhalt wurde redaktionell und normungstechnisch überarbeitet.
E DIN EN 16712-2:2014-04 Tragbare Geräte zum Ausbringen von Löschmitteln, die mit
Feuerlöschpumpen gefördert werden – Tragbare Schaumgeräte – Teil 2:
Ansaugschlauch; Deutsche Fassung prEN 16712-2:2014
Der europäische Norm-Entwurf basiert auf DIN 14819 "D-Ansaugschlauch für Löschmittelzusätze" und wurde
von Deutschland als europäisches Normungsprojekt angeregt. Der Ansaugschlauch für Löschmittelzusätze
dient zum Ansaugen von Schaummitteln oder Zusätzen aus einem Behälter und besteht aus einem formstabilen
durchsichtigen Schlauch, der an einem Ende an den Schaummitteleinlass eines Zumischers oder einer
Zumischeinrichtung angeschlossen wird. In diesem europäischen Norm-Entwurf sind keine Anforderungen an
den Kupplungstyp zum Anschluss enthalten, weil es keine Europäischen Normen über Kupplungen zum Anschluss
von Feuerwehrschläuchen gibt. Aus diesem Grund wird darauf hingewiesen, dass bei der Bestellung
hierzu Vereinbarungen getroffen werden sollten. Um die Kompatibilität aller Komponenten der Löschwasserversorgung
in Deutschland sicherzustellen, wurden an die bisher geltenden Vorgaben in DIN 14819 angepasst
der Anschluss eines Ansaugschlauches DN 20 an die Druck-Saugkupplung DIN 14301 – D vereinbart.
Dieses Dokument ist vom Technischen Komitee CEN/TC 192 "Ausrüstung für die Feuerwehr" (Sekretariat: BSI,
Großbritannien) erarbeitet worden und wird national vom FNFW-Arbeitsausschuss NA 031-04-04 AA
"Schläuche und Armaturen – SpA zu CEN/TC 192/WG 1 und WG 8" betreut.
Änderungsvermerk:
Gegenüber DIN 14819:2011-01 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) nationale Norm in eine Europäische Norm überführt, wobei DIN 14819 als Grundlage der Erarbeitung
diente;
b) Streichung sämtlicher Verweisungen auf rein nationale Normen;
c) Begriff und Bezeichnung überarbeitet;
d) Ansaugschläuche mit einem Innendurchmesser größer als DN 20(20 mm Innendurchmesser) aufgenommen
e) Anforderungen und Prüfungen überarbeitet;
f) der Inhalt wurde redaktionell und normungstechnisch überarbeitet.

E DIN EN 16712-3:2014-04 Tragbare Geräte zum Ausbringen von Löschmitteln, die mit
Feuerlöschpumpen gefördert werden – Tragbare Schaumgeräte – Teil 3:
Schwer- und Mittelschaumstrahlrohre PN 16;
Deutsche Fassung prEN 16712-3:2014
Der europäische Norm-Entwurf basiert auf DIN 14366 "Tragbare Schaumstrahlrohre" und wurde von
Deutschland als europäisches Normungsprojekt angeregt. Schaumstrahlrohre werden verwendet, um Wasser-
Schaummittellösungen zu verschäumen und Schaum auf Brände oder bei Brandgefahr abzugeben. In diesem
europäischen Norm-Entwurf sind keine Anforderungen an den Kupplungstyp zum Anschluss enthalten,
weil es keine Europäischen Normen über Kupplungen zum Anschluss von Feuerwehrschläuchen gibt. Aus diesem
Grund wird darauf hingewiesen, dass bei der Bestellung hierzu Vereinbarungen getroffen werden sollten.
Um die Kompatibilität aller Komponenten der Löschwasserversorgung in Deutschland sicherzustellen,
wurde im Nationalen Vorwort der Anschluss eines Ansaugschlauches DN 20 an die Druck-Saugkupplung DIN
14301 – D vereinbart. Dieses Dokument ist vom Technischen Komitee CEN/TC 192 "Ausrüstung für die Feuerwehr"
(Sekretariat: BSI, Großbritannien) erarbeitet worden und wird national vom FNFW-Arbeitsausschuss
NA 031-04-04 AA "Schläuche und Armaturen – SpA zu CEN/TC 192/WG 1 und WG 8" betreut.
Änderungsvermerk:
Gegenüber DIN 14366:2011-01 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
a) nationale Norm in eine Europäische Norm überführt, wobei DIN 14366 als Grundlage der Erarbeitung
diente;
b) Streichung sämtlicher Verweisungen auf rein nationale Normen;
c) Begriffe wurden überarbeitet und ergänzt;
d) Bezeichnung wurde überarbeitet;
e) Anforderungen und Prüfungen wurden überarbeitet;
f) Anforderungen an die Benutzerinformation erweitert;
g) Kennzeichnung überarbeitet;
h) Farbkodierung aufgenommen;
i) Datenblatt für Schaumstrahlrohre aufgenommen;
j) der Inhalt wurde redaktionell und normungstechnisch überarbeitet.
Die vollständige Fassung der benannten Normen und Norm-Entwürfe kann bezogen werden bei
Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin, Tel.: (030) 2601-2260, Fax: (030) 2601-1260, eMail: info@beuth.de
Das Entgelt für den Bezug der betreffenden Normen bzw. Norm-Entwürfe gestaltet sich wie folgt:
DIN 14093:2014-04: Download: 65,40 EUR Versand: 69,00 EUR
DIN EN 14043:2014-04: Download: 183,00 EUR Versand: 193,10 EUR
DIN EN 14044:2014-04: Download: 183,00 EUR Versand: 193,10 EUR
DIN SPEC 14507-2:2014-04: Download: 63,90 EUR Versand: 67,30 EUR
E DIN EN 54-20:2014-04: Download: 183,00 EUR Versand: 193,10 EUR
E DIN EN 16712-1:2014-04: Download: 72,10 EUR Versand: 76,00 EUR
E DIN EN 16712-2:2014-04: Download: 45,60 EUR Versand: 48,10 EUR
E DIN EN 16712-3:2014-04: Download: 72,10 EUR Versand: 76,00 EUR.

Um Kenntnisnahme und ggf. Weiterleitung der vorliegenden Informationen an interessierte Kameradinnen
und Kameraden wird gebeten.

Mit kameradschaftlichen Grüßen
Im Auftrage
gez. Maik Buchheister
(LFV-Referent)

Brandschutztipps für Senioren

LFV-Info 2014-31 – Brandschutztipps für Senioren

Flyer „Brandschutztipps für Senioren“

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

wir können Ihnen heute mitteilen, dass wir den Bestellservice um ein Produkt
erweitert haben. Ab sofort können Sie über den Bestellservice des Landesfeuerwehrverbandes
den Flyer 2.1.2, der den Titel „Brandschutztipps für
Senioren“ trägt, beziehen.
Der Flyer enthält Hinweise zum Verhalten im
Brandfall, dem Notruf, Rauchwarnmeldern und
Tipps für den Alltag, um Brandgefahren zu minimieren.
Ebenfalls gibt es einen kurzen Hinweis
zur Brandschutzerziehung für die Enkelkinder.
Leiten Sie diese Information gern an Interessierte
weiter.

Mit kameradschaftlichen Grüßen
Im Auftrag
gez. Meike Maren Eilert
Koordinierungsstelle Brandschutzerziehung und
Brandschutzaufklärung
31/2014

NEWSLETTER 02.2014

NEWSLETTER_02-2014

vom 15.04.2014

Inhalt:
(1) Statistik 2013
(2) Umbenennung des Fachausschusses Brandschutzerziehung im
Landesfeuerwehrverband Niedersachsen
(3) Flyer Brandschutztipps für Senioren
(4) Überarbeitung Lehrerinfo 2.4.1
(5) Gemeinsamer Ausschuss Brandschutzaufklärung der vfdb und des DFV
(6) Terminvorankündigung
Zu (1)
Die gemeldeten Statistiken, Posteingang beim LFV-NDS bis 14.03.2014, zur Brandschutzerziehung
zeigen auf, dass insgesamt in Niedersachsen 65.664 (65.514) Kinder und 13.865 (12.262)
Erwachsene im Jahr 2013 an einer Brandschutzerziehung oder -aufklärung teilnahmen. Dies teilt sich
auf in 877 (799) Kindergartengruppen, 1198 (853) Grundschulklassen, 47 (49) Schülergruppen
der Sekundarstufe 1 und 26 (10) Klassen der Sekundarstufe 2. Ferner wurden 64 (36) Gruppen
„Menschen mit Behinderung“ und 68 (46) Seniorengruppen betreut. Im Bereich der
Erwachsenenbildung wurden 139 (113) Gruppen unterrichtet. Insgesamt fanden 7358 (7093,5)
Stunden Brandschutzerziehung statt. Hinzu kommen 2745 (2349) Stunden Vor- und
Nachbereitungszeit. Ferner bildeten sich die Brandschutzerzieher 3587 (2412) Stunden im
vergangenen Jahr fort. Zusätzliche wurden 30 Feuerwehr AGs in Niedersachsen in den
Ganztagsschulen durchgeführt. Die Werte in den Klammern sind die Zahlen aus 2012
Zu (2)
In der Klausurtagung 2014 beschloss der Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen
die Umbenennung des Fachausschusses Brandschutzerziehung. Die neue Bezeichnung des
Fachausschusses ist: „Fachausschuss Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung“
(LFV-FA BE/BA). Diese Umbenennung ist auch eine Anerkennung der geleisteten Arbeit, denn schon
lange beschäftigen sich der Fachausschuss und die Brandschutzerzieher in Niedersachsen nicht nur
mit der Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen. Die Aufgaben sind vielfältiger geworden,
sodass es vieler Orts, wie die Statistik auch zeigt, immer mehr Brandschutzaufklärungen stattfinden,
die sich an Erwachsene, Senioren oder Menschen mit Behinderung richten.
Zu (3)
Es ist in den Bestellservice des LFV-NDS ein weiterer Flyer „Brandschutztipps für
Senioren“ aufgenommen worden. Er kann über den Bestellservice auf der Homepage
des LFV-NDS bestellt werden. Der Flyer ist kostenlos. Es fallen nur bei größeren
Bestellmengen ggf. Portokosten an. Der Flyer kann in der Brandschutzaufklärung bei
Senioren genutzt werden.

Zu (4)
Weiterhin freue ich mich mitteilen zu können, dass das Informationsblatt für Lehrer und Erzieher,
Bestellnummer 2.4.1, aus dem Bestellservice überarbeitet wurde und ab sofort über den
Bestellservice des LFV-NDS zu bestellen ist.
Zu (5)
Auch einige Neuerungen im Gemeinsamen Ausschuss Brandschutzaufklärung der vfdb und des DFV
auf Bundesebene gibt es zu berichten.
Unteranderem wurde ein neuer Vorstand auf der letzten Sitzung im März gewählt. Leiter des
Ausschusses ist Frieder Kircher. Der Leitende Branddirektor aus Berlin arbeitet eng mit Meike Maren
Eilert (LFV-NDS) und Bernd Manning (VDS) zusammen, die die Stellvertreter Kirchers sind. Kircher
übernimmt das Amt vom kommissarischen Vorsitzenden Gerhold Brill, der 2013 Dr. Volker Meyer
ablöste.
Ferner kann auf das nächste Bundesforum Anfang November 2014 in Lübeck/Travemünde
hingewiesen werden. Weitere Informationen hierzu folgen.
Auch einen interessanten Messeauftritt mit Informationen und Materialien für Brandschutzerzieher
bereitet der Ausschuss derzeit für die Interschutz 2015 vor.
Zu (6)
Termine
03.-04.05.2014 E-Seminar LFV-Bezirksebene Hannover, Loccum (Region Hannover)
17.-18.05.2014 E-Seminar LFV-Bezirksebene Lüneburg, Celle (KFV Celle)
14.06.2014 F-Seminar „Brandschutzaufklärung für Senioren“, Stuhr (KFV Diepholz)
05.07.2014 F-Seminar „Handpuppenspiel in der Brandschutzerziehung“, Wunstorf
(Region Hannover)
20.09.2014 B-Seminar der LFV-Bezirksebene Hannover, Wolperode (KFV Northeim)
11.10.2014 Treffen der Kreisbrandschutzerzieher, Schortens (KFV Friesland)
17.-18.10.2014 E-Seminar LFV-Bezirksebene Lüneburg, n.n.
07.-08.11.2014 Bundesforum zur Brandschutzerziehung des DFV und der vfdb, Lübeck /
Travemünde (Schleswig-Holstein)
29.-30.11.2014 E-Seminar LFV-Bezirksebene Weser-Ems, Ovelgönne
2015 25 Jahre Brandschutzerziehung in Niedersachsen
08.-13.06.2015 Interschutz in Hannover
Herbst 2015 5. landesweites Forum zur Brandschutzerziehung
28.-29.11.2015 E-Seminar LFV-Bezirksebene Weser-Ems, Ovelgönne
Änderungen vorbehalten.

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Im Auftrag
gez. Meike Maren Eilert
Koordinierungsstelle Brandschutzerziehung & Brandschutzaufklärung

 

10.04.2014 – KFV Delmenhorst mit neuer Satzung

Kreisfeuerwehrverband Delmenhorst gab sich eine neue Satzung

Delmenhorst – Dieter Speckels, Stadtbrandmeister und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Delmenhorst, hat zur diesjährigen Verbandsversammlung geladen.

Zahlreiche Delegierte der angeschlossen Ortsfeuerwehren Stadt, Hasbergen, Süd sowie der Armstrong DLW Werkfeuerwehr und Berufsfeuerwehr waren der Einladung gefolgt. Unter den geladenen Gästen konnte Speckels auch den Vorsitzenden des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes (OFV) Gerd Junker und seinen Geschäftsführer Christian Rhein sowie zahlreiche Vorsitzende, Kreisbrandmeister, Stadtbrandmeister aus den Kreisfeuerwehrverbänden aus Oldenburg-Stadt, den Landkreisen Oldenburg, Wesermarsch, Ammerland, Cloppenburg und Friesland, begrüßen.
„Bei der Berufsfeuerwehr, den drei Ortsfeuerwehren der nebenberuflichen Werkfeuerwehr Armstrong DLW, versehen 348 aktive Feuerwehrleute in der Stadt Delmenhorst ihren Dienst. Mit insgesamt 21 weiblichen Mitgliedern ist der Frauenanteil noch gering“, so der Kreisverbandsvorsitzende Dieter Speckels in seinen Ausführungen. Für die zahlreich geleisteten Stunden im Einsatz und im Übungsdienst die die aktiven der Freiwilligen Feuerwehr, der Werkfeuerwehr und der Berufsfeuerwehr geleistet haben, dankte Speckels. Um auch in Zukunft eine solide Personaldecke zu haben brauchen wir die Jugendfeuerwehr. Auch die Jugendlichen haben mit ihren Betreuern zahlreiche Übungsstunden geleistet. Für die Zukunft ist auch an eine Kinderfeuerwehr gedacht.
Thomas Simon, Leiter der Feuerwehr, hob hervor, dass die Feuerwehren gut ausgestattet und gut ausgebildet sind. Es wurde Investigationen in die Zukunft in Angriff genommen. Es gibt eine hohe Wertschätzung seitens des Rates und der Verwaltung für die Tätigkeit der Feuerwehrkameraden. Die Feuerwehr rückt nahezu an jedem Tag zwischen zwei bis drei Einsätzen aus und das jeden Tag. Die Hilfeleistungseinsätze haben stark zugenommen. Im Rettungsdienstbereich wurden im letzten Jahr über 12.000 Einsätze gefahren mit steigender Tendenz.

DSC_0404

V.l.: Dieter Speckels, Gerd Junker, Karsten Wichmann (Ehrenzeichen für besondere Verdienste).

Die neue Satzung wurde von den Delegierten genehmigt und der Kreisfeuerwehrverband möchte sich als e.V. eingetragen lassen.
Tobias Kollwitz von der Ortsfeuerwehr Süd wurde für die kommenden zwei Jahre zum Kassenprüfer gewählt.

Für sein besonderes Engagement für die Jugendfeuerwehr Delmenhorst wurde Egon Lustermann (Bookholzberg) mit der Ehren Medaille der Stadt Delmenhorst geehrt.

DSC_0418

V.l.: Stadtjugendfeuerwehrwart Klaus Fischer mit Egon Lustermann.
Feuerwehrehrenzeichen wurde Karsten Wichmann für besondere Verdienste verliehen.

Text & Fotos: Ulf Masemann

 

Rauchmeldertag

LFV-Info 2014-30 – Rauchmeldertag 2014

Rauchmeldertag 2014

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

wir möchten nicht versäumen, Sie rechtzeitig auf den diesjährigen
Rauchmeldertag hinzuweisen. Er findet klassisch an
einem Freitag, den 13. statt.
Für den diesjährigen Rauchmeldertag am 13.06.2014 können
Sie wieder zahlreiche kostenlose Materialien über das
Forum Brandrauchprävention unter
http://www.rauchmelderlebensretter.
de/fachberater/projekte/freitag-der-13/
erhalten.
Unteranderem können Sie Plakate und Aufkleber mit neuen
Motiven bestellen, die bunt und auffällig gestaltet sind.
Weiterhin können Sie dort auch die bekannten Kampagnenflyer
mit den vier "Überlebenden" eines Brandes für einen
Aktionstag ordern.
Leiten Sie diese Information gerne an Ihre Kameradinnen und Kameraden,
sowie Interessierte weiter.

Mit kameradschaftlichen Grüßen
Im Auftrag
gez. Meike Maren Eilert
Koordinierungsstelle Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung

Bastelbogen Feuerwehrfahrzeug

LFV-Info 2014-29 – Bastelbogen Feuerwehrfahrzeug

Bastelbogen „Feuerwehrfahrzeug“

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

hiermit teilen wir Ihnen mit, dass der Bastelbogen
„Feuerwehrfahrzeug“ als Give-away zur
Brandschutzerziehung im Kindergarten oder der
Grundschule eingesetzt werden kann. Ferner ist
es ein Artikel für die Mitgliederwerbung, der Öffentlichkeitsarbeit
und der Imagepflege bei Kindern.
Der Bastelbogen ist so konzeptioniert worden, dass er sogar problemlos im
Kindergarten eingesetzt werden kann. Man kann, auf Grund der Perforierung
des Bogens, das Feuerwehrfahrzeug ohne Schere aus dem Trägerbogen trennen.
Lediglich etwas Klebstoff ist für den Bastel- und Spielspaß von Nöten.
Der Bastelbogen ist über den Ihnen bekannten Bestellservice des LFV-NDS,
welchen Sie auf unserer Internetseite unter:
www.lfv-nds.de LFV-Extras > Bestellservice > 2.11
finden, zu beziehen. 60 Bastelbögen können Sie für 5,- € inkl. Porto und Verpackung
bestellen.
Leiten Sie diese E-Mail gerne an Interessierte weiter.

Mit kameradschaftlichen Grüßen
Im Auftrag
gez. Meike Maren Eilert
Koordinierungsstelle Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung