03.11.2018 – Gründung der Gemeindejugendfeuerwehr in Hude

Hude – Am 03.11.2018 wurde im Feuerwehrhaus Hude die Gemeindejugendfeuerwehr der Gemeinde Hude (Oldb) gegründet. Ein historischer Tag in der Feuerwehrgeschichte unserer Gemeinde.


Am Tag genau vor 85 Jahren wurde die Freiwillige Feuerwehr in Hudegegründet und jetzt wurde ein neues Kapitel mit unserer Gemeindejugendfeuerwehr geschrieben. Insgesamt acht Kinder und Jugendliche haben als Gründungsmitglieder ihren Eintritt auf der Gründungsveranstaltung erklärt. Eröffnet wurde die Gründungsveranstaltung von Bürgermeister Holger Lebedinzew. Er freute sich über die Einrichtung einer Jugendfeuerwehr. Er betonte die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Arbeit der Feuerwehr. Damit diese Arbeit auch weiterhin ehrenamtlich ausgeführt werden kann, brauchen wir Nachwuchs.

Zur Gründung einer Gemeindejugendfeuerwehr benötigten wir erst einmal einen Gemeindejugendfeuerwehrwart. Reinke Peters wurde vorbehaltlich der Wahl durch das Gemeindekommando für diesen Posten ernannt. Seine erste Aufgabe war die Aufnahme der anwesenden Jugendlichen. Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer sprach in seiner Rede von der Besonderheit einer Gründung einer Jugendfeuerwehr. Für viele Freiwillige Feuerwehren wäre das Feuerwehrwesen ohne ihre Jugendfeuerwehren, aus denen sie viele ihrer aktiven Kameradinnen und Kameraden gewinnen, extrem schwierig gewesen. Es hätte sogar dazu führen können, das Feuerwehren vielleicht geschlossen worden wären. Wir sind aber kein Verein oder eine Dorfgemeinschaft, die man einfach schließt, weil nicht ausreichend Freiwillige für die Aufgaben gefunden werden.

Es hätte immer direkte Auswirkung auf die Sicherheit der Bürger einer Gemeinde. Die Vorsitzende vom Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Oldenburg, Diane Febert, freute sich über die Wahl der Jugendlichen zum “genialsten Hobby der Welt”. Den Jugendlichen wird bei der Feuerwehr alles geboten: Technik, Sport, Spiel und sie können sich im Umweltschutz engagieren. Sie überreichte den Jugendlichen einen Volleyball und einen Fußball für die Vorbereitung auf die anstehenden Wettbewerbe. Sie überreichte der Gemeindejugendfeuerwehr von der Kreisfeuerwehr und dem Kreisfeuerwehrverband noch ein sogenanntes “Flachgeschenk”, dass sie z.B. für eine Kleinigkeit nach einem Dienst zur Stärkung ausgeben können. Kreisjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon freute sich schon auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit Reinke Peters und den Jugendlichen aus der Gemeinde Hude. Er legte den Jugendlichen die Teilnahme am Zeltlager der Jugendfeuerwehren nah. Eine Veranstaltung bei der hervorragende Jugendarbeit gemacht wird. Er überreichte der Jugendfeuerwehr Schlüsselanhänger für alle Jugendlichen und Spiele für das anstehende Zeltlager. Birthe Meidl von der Versicherung “Öffentliche Oldenburg” begrüßte den Schritt der Feuerwehren in der Gemeinde Hude für sich qualifizierten Nachwuchs über die Einrichtung einer Gemeindejugenfeuerwehr zu gewinnen.

Sie überreichte der Jugendfeuerwehr Warnwesten und einen Scheck über 500€. Die Wehrführer der Ortswehren Hude, Altmoorhausen und Wüsting schenken den Jugendlichen einen großen Korb mit Süßigkeiten und Geld für die Jugendfeuerwehr. Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf bedanke sich für die Unterstützung von verschiedenen anderen Jugendfeuerwehren. Es wurde immer gerne mit Infos und auch Ausrüstung ausgeholfen. Besonders bedanke er sich bei Kai Regendorp, dem Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Bookholzberg. In seiner Rede erfuhren die Jugendlichen, dass auf dem nächsten Zeltlager Schlagball gespielt wird und er schenkte der Jugendfeuerwehr auch gleich die passende Ausrüstung dafür. Die Kinder- und Jugendgruppe des NABU-Hude überreichte der Gemeindejugendfeuerwehr noch Nistkästen für Mauersegler. Im Anschluss an die Gründungsveranstaltung präsentierten die frisch eingetretenen Jugendlichen auf dem Hof der Feuerwehr einen Löschangriff den sie extra für diese Veranstaltung schon einmal vorher geübt hatten. Ich wünsche den jungen Kameradinnen und Kameraden eine tolle Zeit in unserer Feuerwehr.

Text und Bilder: Georg Schecke