02.09.2016 – Feuerwehren Ganderkesee und Altmoorhausen retten Schweine aus Güllegrube

Hoyerswege – Am Freitagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Ganderkesee um 15:30 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz nach Hoyerswege alarmiert.
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Dort waren Schweine in ihrem Stall durch den Boden gebrochen und in eine darunter befindliche Güllegrube gestürzt.
25 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten umgehend aus, um die Tiere zu retten.
Dies gestaltete sich schwierig, denn der Unglücksort war nur schwer zugänglich und für die Feuerwehrleute nur im Kriechgang zu erreichen. Erschwerend kam hinzu, dass die Einsatzkräfte bei der Rettung Chemiekalienschutzanzüge (CSA) tragen mussten, denn durch die Bewegung in der Gülle wurden gesundheitsschädliche Gase wie Schwefelwasserstoff, Ammoniak und Methan frei gesetzt. Um sich zu schützen, mussten die Kameraden zusätzlich zu den Atemschutzgeräten also CSA anlegen.
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Nach ersten Meldungen handelte es sich um 7 Schweine, die in die Grube gestürzt waren.  Nachdem die ersten Tiere gerettet waren, forderte der Einsatzleiter weitere Feuerwehrleute aus Altmoorhausen an, da dies eine der wenigen Wehren im Landkreis ist, die über geschultes Personal und weitere CSA verfügen. Um 17:09 Uhr erfolgte die Alarmierung in Altmoorhausen, und 13 Kameraden machten sich mit zwei Fahrzeugen umgehend auf den Weg nach Ganderkesee. Mit Unterstützung der Feuerwehr Altmoorhausen konnten schlussendlich acht Tiere aus der Grube geholt werden. Traurigerweise überlebten vier der Tiere das Unglück nicht. Während des gesamten Einsatzes stand der Feuerwehr ein Veterinär tatkräftig zur Seite.
Gegen 19 Uhr verließen sämtliche Kräfte den Einsatzort wieder.
Text und Bilder: Anke Rüdiger, Feuerwehr Altmoorhausen
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Veröffentlicht von

Thomas Giehl

Thomas Giehl

Leiter Öffentlichkeitsarbeit im OFV, AK Sprecher Internet im OFV, Bezirkspressewart des LFV - Bereich Weser Ems, stellv. KPW im KFV CLP, Internetbeauftragter im KFV CLP,