14.08.2020 – Suche nach vermissten Kind endete tragisch

Idafehn (LK Leer) – Saterland (LK Cloppenburg) – Am Freitag, den 14.08.2020 gegen 19:00 Uhr wurden die Feuerwehren aus Ostrhauderfehn und Holterfehn, die Wasserrettung der Kreisfeuerwehr Leer mit Tauchern der DLRG, DRK und Polizei zum Idasee gerufen.

Bild: Mit Rettungsbooten wurde der Junge auf dem Idasee gesucht

Kurze Zeit vor der Alarmierung hatte eine Familie ihren 6-jährigen Sohn als vermisst gemeldet. Die eingesetzten Kräfte suchten mit Booten und Tauchern auf dem Idasee und parallel lief eine große Suchaktion an Land. Sofort wurde von der Führung der Feuerwehr weitere Einsatzkräfte angefordert. Unter anderem die Rettungshundestaffel Ostfriesland, weitere Taucher aus Friesoythe, DLRG aus dem Saterland sowie die Drohnenteams der Kreisfeuerwehr Leer und der Kreisfeuerwehr Cloppenburg  (Drohnengruppe Nord: FF Ramsloh, FF Friesoythe, FF Altenoythe, Drohnengruppe Mitte: FF Garrel, FF Cloppenburg, Drohnengruppe Süd: FF Essen, FF Bevern, FF Elsten). Die FF Westrhauderfehn rückte noch mit ihren Rettungsboot an.

Die Drohnengruppen machte sofort ihre Geräte startklar und kreisten mit ihren Drohnen über den Idasee, die Drohnen sind bestückt mit Wärmebildkameras. Für die Betreuung der Familie während dieser Suchaktion wurde eine Notfallseelsorger zur Einsatzstelle gerufen. Gegen 20:40 Uhr kam für alle Einsatzkräfte die ernüchternde Nachricht von einem Taucher der Wasserrettung, dass der Junge nur einige Meter vom Ufer gefunden wurde, für den Jungen kam jede Hilfe zu spät. Die Familie und weitere Angehörige wurden durch das Kriseninterventionsteam aus dem LK Cloppenburg betreut.

Text und Bilder: Thomas Giehl – BPW Weser- Ems

 

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Veröffentlicht von

Thomas Giehl

Thomas Giehl

Leiter Öffentlichkeitsarbeit im OFV, AK Sprecher Internet im OFV, Bezirkspressewart des LFV - Bereich Weser Ems, stellv. KPW im KFV CLP, Internetbeauftragter im KFV CLP,