02.08.2018 – Übung DRK, THW und Feuerwehr in Westerstede

Westerstede – LK Ammerland –Alarm für die Freiwilligen Feuerwehren  Westerstede, Garnholt, und Hollwege, sowie für das Deutsche Rote Kreuz Ammerland (DRK) und das Technische Hilfswerk (THW) Westerstede am frühen Donnerstagabend, den 02.08.2018.

„Verdächtiger Rauch am Esch 31, unklare Rauchentwicklung im Gebäude“, lautete das Einsatzstichwort für die vielen ehrenamtlichen Kräfte. Eine schwarze Rauchwolke war auf Anfahrt bereits zu erkennen, die aber genauso schnell wieder verflog wie sie über dem Gebäude der Straßenmeisterei erschienen ist. Als erstes hieß erkunden für die erst eintreffenden Kräfte. Die Tore zum Gelände der Straßenmeisterei waren alle verschlossen, sodass schnell eine Lösung geschaffen werden musste. Mit Leiterteilen wurde ein Zugang über die Tore errichtet, damit die ersten Einsatzkräfte die Lage erkunden konnten, bis die passenden Schlüssel der Tore zur Stelle waren. Eine aufgeregte Dame berichtete der Einsatzleitung Ralf Hobbensiefken, dass sich mindestens 10 Personen in dem völlig verqualmten Gebäude, in dem sich die Fahrzeuge und der Aufenthaltsraum der Straßenmeisterei befanden, aufhalten sollen. Die ersten Atemschutzgeräteträger wurden zur Personensuche in das Gebäude geschickt, gleichzeitig wurden mehrere Wasserversorgungen aufgebaut und die Verkehrssicherung eingeleitet.

Plötzlich gab es laute Knallgeräusche und eine schwarze Rauswolke über dem Gaslager auf dem mittleren Geländeteil. Nun hieß es neben der Personenrettung und dem Gebäudebrand auch noch eine Wasserversorgung zum Gaslager aufzubauen, damit die Gasflaschen gekühlt werden und es nicht zu weiteren Explosionen kommen konnte. Während die Feuerwehr alle Hände voll zu tun hatte, hat das DRK im Hintergrund eine Verletzten Sammelstelle und eine Verpflegungsstelle eingerichtet. Schnell wurden die ersten Verletzten gefunden und an das DRK zur weiteren Betreuung übergeben. Eine weitere hilfesuchende Person konnte Einsatzleiter Ralf Hobbensiefken auf einem Salzsilo im hinteren Teil des Geländes ausfindig machen. Diese wurde vom THW betreut und gerettet. Ebenso eine eingeklemmte Person unter einem Container und eine festsitzende Person in einem Betonrohr. Diese musste durch eine 40cm große Öffnung befreit werden. Eine verschüttete Person in einem Sandhaufen wurde zeitgleich durch die Freiwillige Feuerwehr  gerettet. 75 ehrenamtliche Kräfte haben an dieser Übung teilgenommen. „Die Übung ist reibungslos verlaufen“, so Mathias Degenhardt. „Es hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen super funktioniert“. Auch Lars Schmidtberg bedankt sich bei den vielen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. Ein großer Dank geht an die Straßenmeisterei für das Mitwirken und die Bereitstellung der Gebäude und des Geländes.

Text & Foto: Meike Seppenwoolde, Stadtpressewartin