09.03.2026 – Starke Rauchentwicklung in Altenheim – Großaufgebot an Einsatzkräften in Löningen

Löningen (LK Cloppenburg) – In den frühen Morgenstunden des Montags, 9. März 2026, wurde gegen kurz vor 3 Uhr zunächst eine automatische Brandmeldeanlage in einem Altenheim in Löningen ausgelöst.

Bild: Ein Großaufgebot an Rettungsfahrzeugen waren vor Ort

Bereits kurze Zeit später bestätigte sich vor Ort eine stärkere Rauchentwicklung. Das Einsatzstichwort wurde daraufhin auf „Feuer 2“ erhöht. Aufgrund der Vielzahl betroffener Personen löste die Leitstelle zusätzlich einen Massenanfall von Verletzten (MANV 25) aus. Neben weiteren Rettungsdienstkräften wurden die Schnelleinsatzgruppe (SEG), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, der Leitende Notarzt sowie die psychosoziale Notfallversorgung alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war ein Gebäudebereich deutlich verraucht. Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner konnten durch die Feuerwehr zügig aus dem betroffenen Abschnitt gerettet werden. Insgesamt wurden etwa 16 Personen unmittelbar aus dem verrauchten Bereich ins Freie geführt. Die übrigen Gebäudeteile waren weitgehend rauchfrei. Nach ersten Erkenntnissen funktionierten die vorhandenen Brandschutztüren ordnungsgemäß und verhinderten eine weitere Ausbreitung des Rauchs.

Bild: Die Evakuierungsmaßnahmen liefen vorbildlich

Die betroffenen Bewohner wurden vorsorglich aus dem Gebäude gebracht. Ein Teil von ihnen wurde zur weiteren medizinischen Abklärung in das gegenüberliegende Krankenhaus transportiert. Der Rettungsdienst führte eine Sichtung aller Bewohner durch, um mögliche Verletzungen oder Rauchgasintoxikationen festzustellen. Parallel kontrollierte die Feuerwehr Löningen das gesamte Gebäude. Der ABC-Dienst des Landkreis Cloppenburg führte ergänzend Messungen durch, um mögliche Schadstoffe in der Luft auszuschließen. Zum Zeitpunkt des Einsatzes befanden sich rund 79 Personen im Gebäude, etwa 40 pro Etage. Neben den 16 direkt betroffenen Bewohnern wurden etwa 20 weitere Personen vorsorglich evakuiert. Sie wurden auf andere Betreuungseinrichtungen verteilt. Im Einsatz waren rund 50 Kräfte der Feuerwehr Löningen sowie etwa 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Lastrup. Der ABC-Dienst war mit rund 10 Kräften vor Ort. Unterstützung leistete außerdem die Feuerwehr Molbergen mit ihrem Abrollbehälter Hygiene und ebenfalls rund 10 Einsatzkräften. Das LUF aus Friesoythe wurde ebenfalls alarmiert, musste jedoch nicht mehr eingesetzt werden.

 

Text und Bilder: Thomas Giehl – Kreispressesprecher

Please follow and like us: