13.02.2026 – Treffen der Führungskräfte des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes (OFV) bei der Öffentlichen Oldenburg

Oldenburg – Am Freitag, den 13. Februar 2026, trafen sich die Stadt-, Gemeinde- und Kreisbrandmeister sowie weitere aktive und ehemalige Führungskräfte der Feuerwehren des Oldenburgischer Feuerwehrverband (OFV) zum jährlichen Führungskräftekongress bei der Öffentliche Oldenburg in Oldenburg. 

Bild: Oberstleutnant Thomas Gernhuber, OFV Geschäftsführer Christian Rhein, Verbandsvorsitzender Udo Schwarz, Polizeipräsident Andreas Sagehorn, Ralf Kunze Vorstandsmitglied Öffentliche Oldenburg, Jan Bernd Burhop – Öffentliche Oldenburg

Vorstandsmitglied Ralf Kunze eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste. Unter ihnen befanden sich der geschäftsführende Vorstand des OFV, die Führungskräfte der Feuerwehren, Polizeipräsident Andreas Sagehorn, der Polizeidirektor der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, Hendrik Vieth, die Ehrenmitglieder („Getreuen“) des OFV sowie Regierungsbrandmeister Erwin Reiners. 

Im Rahmen der Feuerwehrfortbildung referierte Thomas Gernhuber, Oberstleutnant beim Landeskommando Hannover, zum Thema
„Operationsplan Deutschland – Auswirkungen auf die Feuerwehr“. 

Der sogenannte Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU) verfolgt das Ziel, die Verteidigungs- und Funktionsfähigkeit der kritischen Infrastruktur in der Bundesrepublik Deutschland sicherzustellen. Dabei setzt der Plan nicht ausschließlich auf militärische Maßnahmen, sondern auf ein gesamtstaatliches und gesamtgesellschaftliches Zusammenwirken. Neben der Bundeswehr sind auch zivile Behörden, Länder, Kommunen, Blaulichtorganisationen sowie Akteure aus der Wirtschaft eingebunden. Zentrales Element ist dabei die zivil-militärische Zusammenarbeit, insbesondere vor dem Hintergrund hybrider Bedrohungen, Sabotageakte oder terroristischer Anschläge. 

Für die Feuerwehren ergeben sich aus dem OPLAN DEU unter anderem folgende wesentliche Auswirkungen: 

  • Stärkere Einbindung in den Zivilschutz: Erweiterung der Aufgaben über den klassischen Katastrophenschutz hinaus 
  • Enge Zusammenarbeit mit Bundeswehr und Behörden: Gemeinsame Planungen, Abstimmungen und Übungen 
  • Schutz kritischer Infrastruktur: Unterstützung bei der Sicherung verteidigungsrelevanter Einrichtungen und Verkehrswege 
  • Logistische Unterstützung: Sicherstellung der Bewegungsfreiheit militärischer Transporte 
  • Herausforderungen für Personal und Ausbildung: Sicherstellung der Einsatzbereitschaft im Spannungs- und Verteidigungsfall 
  • Stärkung der Resilienz: Ausbau von Ausstattung, Ausbildung und Vorsorge im Bereich der zivilen Verteidigung 

Zum Abschluss des Vortrags überreichten Vorstandsmitglied Ralf Kunze, der Verbandsvorsitzende Udo Schwarz sowie der Geschäftsführer des OFV Christian Rhein ein Präsent an Oberstleutnant Thomas Gernhuber als Dank für den informativen und praxisnahen Vortrag. 

Im Anschluss an den offiziellen Teil klang der Abend bei einem gemeinsamen Grünkohlessen und intensiven Gesprächen in angenehmer Atmosphäre aus. 

Der Oldenburgische Feuerwehrverband bedankt sich bei der Öffentlichen Oldenburg für die Ausrichtung dieser traditionsreichen Fortbildungsveranstaltung.  

 

Text und Bilder: Thomas Giehl – Leiter Öffentlichkeitsarbeit OFV

Please follow and like us: