Diese Denkschrift richtet sich an Verantwortungsträger in Feuerwehr, Verwaltung und Politik. Sie ist bewusst praxisnah formuliert. Sie beschreibt Entwicklungen, die die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren in den kommenden Jahren spürbar beeinflussen werden.

Nicht irgendwann. Sondern absehbar. Sie benennt Risiken. Sie benennt aber vor allem Chancen. Denn wer die Lage klar beschreibt, kann sie auch gestalten. Im Mittelpunkt steht eine einfache Erkenntnis. Die Feuerwehr kann nur so stark sein, wie ihre Menschen verfügbar, gesund und handlungsfähig bleiben. Technik ist wichtig. Fahrzeuge sind wichtig. Konzepte sind wichtig. Entscheidend ist am Ende aber der Mensch im Einsatz. Und seine Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben und lange durchzuhalten.
Der Wandel der Einsatzrealität
Die Feuerwehr war immer mit Unwägbarkeiten konfrontiert. Brände. Technische Hilfeleistung. Unwetter. Gefahrstoffe. Das ist vertraut. Neu ist die Dichte der möglichen Störungen. Neu ist auch die Gleichzeitigkeit. Es kommt häufiger vor, dass mehrere Lagen parallel laufen. Und dass sie sich gegenseitig verstärken.
Dazu tritt eine zweite Veränderung. Einsatzlagen können stärker als früher von gezielter Einwirkung geprägt sein. Sabotage. Angriffe auf Infrastruktur. Störungen von Versorgungsketten. Absichtliche Manipulation von Anlagen oder Systemen. Für die Feuerwehr ist nicht entscheidend, wer dahintersteht. Entscheidend sind die Folgen. Und die folgen oft einem Muster: Ausfall. Unsicherheit. Informationsmangel. Zeitdruck. Viele Einsatzstellen. Lange Dauer. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt. Es geht nicht nur um das Lösen eines einzelnen Einsatzes. Es geht um Führung in der Fläche. Es geht um Logistik. Es geht um Durchhaltefähigkeit. Es geht um psychische Stabilität.
Personalverfügbarkeit ist die neue Schlüsselfrage
Freiwillige Feuerwehren leben vom Ehrenamt. Das ist eine enorme Stärke. Es ist aber auch eine Abhängigkeit. Gerade in angespannten Lagen kann diese Abhängigkeit sichtbar werden. Dann zeigt sich, dass Mitgliederzahlen nicht automatisch Einsatzstärke bedeuten.
Ein Teil der Einsatzkräfte ist mehrfach engagiert. Viele sind zusätzlich in anderen Hilfsorganisationen aktiv. Das ist gesellschaftlich wertvoll. Es kann in einer Krise aber zu Konkurrenz führen. Denn dieselbe Person kann nicht an zwei Orten gleichzeitig sein.
Hinzu kommt ein weiterer Zielkonflikt. Ein Teil der Feuerwehrangehörigen ist Reservist in der Bundeswehr. In einer angespannten Sicherheitslage kann es zu Einberufungen kommen. Das ist aus Sicht der Landes- und Bündnisverteidigung nachvollziehbar. Für die kommunale Gefahrenabwehr bedeutet es jedoch: Es fehlen Menschen. Und es fehlen häufig gerade solche Menschen, die in der Feuerwehr Schlüsselrollen haben. Maschinisten. Gruppenführer. Zugführer. Führungsunterstützung. Diese Abflüsse sind schwer kurzfristig zu ersetzen.
Es gibt außerdem den Faktor „kritischer Beruf“. Viele Feuerwehrleute arbeiten in Bereichen, die in einer Krise selbst unter Druck geraten. Energie. Wasser. Gesundheit. Pflege. Verkehr. Lebensmittelversorgung. Verwaltung. In solchen Lagen werden diese Menschen zuerst in ihrem Hauptberuf gebraucht. Das ist logisch. Für die Feuerwehr bedeutet es aber ebenfalls: Die Tagesverfügbarkeit sinkt.
Und dann gibt es eine unbequeme Wahrheit. In extremen Lagen wird nicht jeder bleiben. Manche werden sich um ihre Familien kümmern. Manche werden sich zurückziehen. Manche werden schlicht nicht erreichbar sein. Das ist menschlich. Es ist nicht moralisch zu bewerten. Es ist planerisch zu berücksichtigen. Wer diese Möglichkeit nicht mitdenkt, plant mit einer Wunschzahl. Nicht mit einer belastbaren Zahl.
Die Konsequenz ist klar. Es braucht ein neues Planungsprinzip. Nicht „Wie viele Mitglieder haben wir?“ ist die Frage. Sondern „Wie viele Kräfte sind im Ernstfall tatsächlich verfügbar?“ Die Feuerwehr braucht dafür ein realistisches, lageabhängiges Verfügbarkeitsbild. Es braucht Redundanz. Es braucht Schichtfähigkeit. Es braucht ein System, das auch dann funktioniert, wenn ein Teil wegbricht.
Das Landesfahrzeug als Chance – und als Verfügbarkeitsrisiko
Niedersachsen hat den Feuerwehren Fahrzeuge zur Verfügung gestellt, die überörtlich eingesetzt werden können. Das stärkt die Fähigkeit des Landes, in großen Schadenslagen zu helfen. Diese Fahrzeuge sind eine Chance. Sie sind sichtbarer Ausdruck staatlicher Unterstützung. Sie erhöhen die operative Bandbreite.
Gleichzeitig entsteht ein Effekt, der offen benannt werden muss. Diese Fahrzeuge fahren nicht allein. Sie binden Personal. Und dieses Personal kommt aus den Ortswehren, aus der Fläche. Wenn ein solches Fahrzeug im Bedarfsfall abrückt, fehlt es vor Ort. Dann fehlt nicht nur Technik. Dann fehlen Menschen. Und oft fehlen die erfahrenen Kräfte, die ein solches Fahrzeug bedienen können.
Das ist kein Vorwurf. Es ist eine logische Folge. Daraus folgt aber eine Pflicht. Jede Überlandkomponente braucht eine Kompensation im Nahbereich. Sonst wird ein Geschenk zur Belastung. Oder präziser: Es wird zur Verfügbarkeitslücke.
Die Denkschrift empfiehlt deshalb ein klares Prinzip. Überörtliche Einsatzfähigkeit darf nicht durch Ausdünnung der örtlichen Grundabdeckung erkauft werden. Beides muss gleichzeitig möglich sein. Das gelingt nur, wenn Personalbindung transparent gemacht wird. Und wenn Ersatzgestellung von Anfang an mitgedacht wird. Ein Landesfahrzeug benötigt also nicht nur einen Stellplatz. Es benötigt ein Personal- und Ausfallkonzept.
Die Kaskade Stromausfall: Wasser, Abwasser, Hygiene, Gesundheit
Der Stromausfall ist eine der Lagen, die vieles gleichzeitig berühren. Er ist nicht spektakulär. Er ist aber brutal wirksam. Denn Strom ist die Grundlage fast aller Abläufe. Er ist Motor und Nervensystem zugleich.
Wenn Strom länger ausfällt, tritt ein Kaskadeneffekt ein. Kommunikationsnetze werden instabil. Tankstellen funktionieren nur eingeschränkt. Ampeln fallen aus. Aufzüge bleiben stehen. Pflegeeinrichtungen geraten unter Druck. Kühlketten brechen. Und dann kommen die Systeme, die oft unterschätzt werden: Wasser und Abwasser.
Wasser kommt nicht „einfach so“ aus der Leitung. Es braucht Pumpen. Druckhaltung. Aufbereitung. Steuerung. Abwasser verschwindet ebenfalls nicht „einfach so“. Es braucht Pumpwerke, Hebeanlagen, Kläranlagen. In vielen Bereichen gibt es Druckentwässerung. Sie ist stromabhängig. Fällt der Strom, kommt es zu Rückstau. Und irgendwann zu hygienischen Problemen.
Diese hygienischen Probleme bleiben nicht abstrakt. Sie haben Folgen. Sie betreffen Haushalte. Sie betreffen Pflege und Gesundheit. Sie betreffen Einsatzstellen und Gerätehäuser. Sie können zu Krankheit führen. Sie können zu Ausfallzeiten führen. Und sie erhöhen den Einsatzdruck, weil Menschen in Not geraten, die sonst stabil wären.
Für die Feuerwehr ergibt sich daraus eine neue Priorität. Die Sicherstellung von Hygiene im Einsatz wird zur Führungsaufgabe. Nicht als Nebensache. Sondern als Bestandteil von Durchhaltefähigkeit. Wer stundenlang arbeitet, braucht saubere Hände. Wer sich versorgt, braucht saubere Abläufe. Wer nach Hause kommt, braucht Schutz vor Verschleppung. Auch das ist Einsatzhygiene. Auch das ist Gesundheitsschutz. Und damit auch Einsatzfähigkeit.
Kommunikation: Wenn das Netz nicht trägt
In vielen Köpfen ist Kommunikation heute gleichbedeutend mit Smartphone. Das ist bequem. Und es ist gefährlich als einzige Annahme. Denn bei großflächigen Störungen können Mobilfunk und Internet ausfallen oder überlastet sein. Auch Digitalfunk ist nicht automatisch unverwundbar. Und auch Leitstellen-IT kann durch Störungen beeinträchtigt werden. Nicht als Normalfall. Aber als reale Möglichkeit.
In solchen Situationen entsteht eine besondere Belastung. Nicht nur operativ. Auch psychologisch. Menschen werden nervös, wenn sie keine Informationen bekommen. Einsatzkräfte werden unruhig, wenn sie Familien nicht erreichen. Führung wird schwer, wenn Rückmeldungen fehlen. Deshalb ist Kommunikations-Redundanz keine technische Spielerei. Sie ist eine beruhigende Struktur. Sie gibt Halt. Sie schafft Ordnung.
Es braucht klare Rückfallebenen. Es braucht Meldepunkte. Es braucht feste Verfahren. Es braucht einfache Dokumentation, die auch ohne IT funktioniert. Wer das im Alltag übt, wird im Ernstfall nicht überrascht.
Mentale Stärke und PSNV: Schutz für Menschen, Schutz für Einsatzfähigkeit
Einsätze können künftig häufiger Bilder erzeugen, die weit über das Alltägliche hinausgehen. Nicht nur, weil Schäden größer sein können. Sondern auch, weil die Ursache gezielt sein kann. Das verändert die Wahrnehmung. Es verändert die innere Sicherheit. Es kann Wut auslösen. Angst. Ohnmacht. Es kann das Vertrauen in Normalität erschüttern.
Belastung entsteht nicht nur durch Opferzahlen. Sie entsteht auch durch Ungewissheit. Durch lange Dauer. Durch fehlende Pausen. Durch die Sorge, dass es „noch mehr“ gibt. Oder dass man selbst oder die eigene Familie bedroht sein könnte. Diese Belastung wirkt schleichend. Sie wirkt aber auch plötzlich. Und sie kann Teams zersetzen, wenn sie nicht aufgefangen wird.
Deshalb ist Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte kein Luxus. Sie ist Teil moderner Einsatzvorsorge. Sie ist Teil von Fürsorgepflicht. Und sie ist Teil von Personalbindung. Menschen bleiben eher im Ehrenamt, wenn sie erleben, dass sie nicht allein gelassen werden.
In vielen Bereichen sind PSNV-Strukturen noch nicht ausreichend vorhanden. Oft sind sie im Aufbau. Oft hängen sie von wenigen Engagierten ab. Das ist gut, aber nicht stabil genug. Eine künftige Lage wird nicht warten, bis Strukturen fertig sind. Deshalb braucht es einen klaren Aufbaupfad.
PSNV muss dabei nicht sofort groß sein. Sie muss zunächst verlässlich sein. Es braucht Ansprechpersonen. Es braucht Peers. Es braucht klare Auslösewege. Und es braucht Kooperation mit psychosozialen Fachkräften. Wichtig ist, dass die Schwelle niedrig ist. Und dass Führungskräfte wissen, wie sie Unterstützung anfordern. Genau so selbstverständlich, wie sie weitere Kräfte nachfordern.
Mentale Stärkung beginnt jedoch vor dem Ereignis. Sie beginnt mit Vorbereitung. Mit Training. Mit Nachbesprechung. Mit einer Kultur, in der man Belastung ansprechen darf. Nicht erst, wenn jemand zusammenbricht. Sondern wenn man merkt, dass etwas nachwirkt.
Familienvorsorge ist Einsatzvorsorge
Es gibt eine Belastung, die in der Feuerwehr zu selten offen angesprochen wird. Es ist die Sorge um die eigene Familie. Diese Sorge ist in langen Lagen ein zentraler Leistungsfaktor.
Wenn zuhause Lebensmittel knapp werden, sinkt die innere Ruhe. Wenn Wasser unsicher ist, sinkt die Konzentration. Wenn Kommunikationswege fehlen, steigt die Anspannung. Wenn Kinderbetreuung ungeklärt ist, wird jede Alarmierung zur Gewissensfrage. Das kann Menschen in einen inneren Konflikt treiben. Einsatz oder Familie. Dienst oder Zuhause. Wer so in den Einsatz geht, ist nicht bei hundert Prozent. Genau deshalb ist private Vorsorge kein egoistisches Thema. Sie ist ein Beitrag zur Einsatzfähigkeit. Wer seine Familie vorbereitet, entlastet sich selbst. Und entlastet die Feuerwehr. Das ist eine Botschaft, die motivieren kann. Denn sie gibt Handlungsmacht zurück.
Familienvorsorge muss nicht teuer sein. Sie muss auch nicht perfekt sein. Sie muss nur ausreichend sein, um einige Tage überbrücken zu können. Essen. Trinken. Hygiene. Licht. Wärme. Ein batteriebetriebenes Radio. Geladene Powerbanks. Absprachen in der Familie. Treffpunkte. Ein Plan, wie man sich erreicht, wenn Netze gestört sind. Das sind einfache Bausteine. Sie wirken aber stark.
Wer diese Bausteine in der Feuerwehr als freiwillige Empfehlung kommuniziert, stärkt die Einsatzbereitschaft. Nicht durch Druck. Sondern durch Unterstützung. Durch Material. Durch Merkblätter. Durch gemeinsame Abende. Durch Vorbilder. Das ist eine Investition, die fast nichts kostet. Und die im Ernstfall unbezahlbar sein kann.
Führung, Logistik und Durchhaltefähigkeit: Das neue Zentrum
In komplexen Lagen gewinnt eine Fähigkeit besonders an Bedeutung. Es ist die Fähigkeit, über Tage strukturiert zu führen. Die Feuerwehr wird dann nicht nur Einsatzabwicklung organisieren. Sie wird Versorgung organisieren. Ablösung organisieren. Kommunikation organisieren. Priorisierung organisieren.
Das bedeutet: Der Engpass ist selten das einzelne Fahrzeug. Der Engpass ist meist die Organisation. Wer führt wo. Wer dokumentiert. Wer plant die nächsten Stunden. Wer hält Kräfte in Reserve. Wer sorgt dafür, dass Essen, Trinken, Hygiene und Ruhezeiten funktionieren. Wer hält die Lage übersichtlich.
Diese Art von Führung ist lernbar. Sie ist trainierbar. Sie lässt sich in Standards gießen. Nicht als starres Korsett. Sondern als Orientierung, die im Chaos hilft. Einfache Lagekarten. Kurze Lagebesprechungen im festen Rhythmus. Klare Aufträge. Klare Rückmeldungen. Abschnittsbildung. Bereitstellungsräume. Das sind die Werkzeuge, mit denen die Feuerwehr auch im Unübersichtlichen handlungsfähig bleibt.
Durchhaltefähigkeit bedeutet außerdem: Schichtfähigkeit. Kein System hält, wenn alle gleichzeitig laufen. Es braucht Ablösemodelle. Es braucht Reserve. Es braucht eine Planungslogik, die den Menschen schützt, damit er am zweiten Tag noch funktionieren kann.
Das Zielbild: Eine Feuerwehr, die auch in langen Lagen stabil bleibt
Aus all dem ergibt sich ein Zielbild, das motivieren kann. Es geht nicht darum, Angst zu schüren. Es geht darum, die Feuerwehr stärker zu machen.
Die Feuerwehr der Zukunft ist eine Organisation, die nicht nur reagiert. Sie ist eine Organisation, die vorbereitet ist. Sie kennt ihre realistische Personalstärke. Sie hat Redundanzen. Sie hat klare Führungs- und Logistikabläufe. Sie kann mit Kommunikationsstörungen umgehen. Sie kann mehrere Tage durchhalten. Sie schützt ihre Menschen körperlich und psychisch. Sie unterstützt Familienvorsorge, weil sie weiß, dass Einsatzkräfte nur dann frei handeln können, wenn ihr Zuhause stabil ist.
Diese Feuerwehr ist nicht “militärisch”. Sie bleibt zivil. Sie bleibt bürgernah. Sie bleibt auf Hilfe ausgerichtet. Aber sie ist widerstandsfähiger. Und sie ist damit auch attraktiver. Denn viele Menschen suchen heute Sinn. Sie suchen Gemeinschaft. Sie suchen Aufgaben, die zählen. Die Feuerwehr kann genau das bieten. Voraussetzung ist, dass sie ihre Mitglieder nicht verheizt, sondern stärkt.
Aus Sorge wird Verantwortung, aus Verantwortung wird Stärke
Diese Denkschrift benennt Probleme. Das ist notwendig. Sie soll aber nicht entmutigen. Sie soll Klarheit schaffen. Und sie soll Mut machen.
Wir können nicht entscheiden, welche Krisen kommen. Wir können aber entscheiden, wie wir uns darauf vorbereiten. Wir können entscheiden, ob wir Verfügbarkeitslücken schönreden oder ehrlich einplanen. Wir können entscheiden, ob wir mentale Belastung tabuisieren oder als Teil der Einsatzrealität anerkennen. Wir können entscheiden, ob wir Familienvorsorge als Privatsache abtun oder als Bestandteil von Einsatzfähigkeit verstehen. Wir können entscheiden, ob Landeskomponenten die Fläche schwächen oder ob wir sie so einbinden, dass beides funktioniert.
Die freiwillige Feuerwehr ist eine der tragenden Säulen unserer Sicherheit. Sie ist zugleich ein Spiegel unserer Gesellschaft. Wenn wir sie stärken, stärken wir Zusammenhalt. Wenn wir sie modern organisieren, erhöhen wir Resilienz. Wenn wir ihre Menschen schützen, schützen wir die Zukunft der Hilfe.
Die Aufgabe ist groß. Aber sie ist lösbar. Und sie beginnt mit einem ersten Schritt: dem Willen, realistisch zu planen. Und dem Entschluss, die Feuerwehr als System zu denken. Technik, Menschen, Familien, Führung, Psyche. Alles gehört zusammen. Alles wirkt zusammen. Und genau darin liegt die Chance.
Wenn wir diese Chance nutzen, wird der Leser dieser Denkschrift nicht mit Sorge zurückbleiben. Sondern mit einem Gefühl von Richtung. Mit einem klaren Bild. Und mit dem Impuls, ins Handeln zu kommen.
Udo Schwarz Verbandsvorsitzender
Download: Denkschrift zur Einsatzfähigkeit