Edewecht (Landkreis Ammerland) – Am Montagnachmittag wurden gegen 15:06 Uhr die Ortsfeuerwehren Edewecht, Osterscheps, Husbäke, Friedrichsfehn sowie der Technische Zug des Landkreises Ammerland zu einem gemeldeten Wohnhausbrand in die Straße Waldrand alarmiert.

Die Großleitstelle Oldenburg übermittelte in der ersten Meldung, dass sich möglicherweise noch ein Kind allein im Gebäude befinden könnte. Glücklicherweise stellte sich noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte heraus, dass das Kind das Gebäude unverletzt verlassen konnte. Nach Ankunft der ersten Feuerwehrkräfte wurde umgehend eine Riegelstellung zu den angrenzenden Nachbargebäuden aufgebaut und ein umfassender Löschangriff mit mehreren C-Rohren eingeleitet.
Über die Drehleiter der Technischen Zentrale wurden zudem Teile des Daches geöffnet, um gezielt Glutnester bekämpfen zu können. Im Verlauf des Einsatzes wurden insgesamt rund 30 Atemschutztrupps eingesetzt. Insgesamt waren mehr als 150 Einsatzkräfte vor Ort. Mehrere Rettungswagen standen zur Eigensicherung bereit. Alle eingesetzten Atemschutztrupps durchliefen im Anschluss die eingerichtete Hygienestation. Zur besseren Lageeinschätzung fertigte die Drohnengruppe des Landkreises Ammerland Luftaufnahmen an, um die Ausbreitung des Brandes dokumentieren zu können. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK Ammerland e.V. übernahm die Verpflegung der eingesetzten Kräfte.
Zur Unterstützung wurden zudem die Feuerwehren Jeddeloh II und Bad Zwischenahn nachalarmiert, um weitere Atemschutzgeräteträger bereitzustellen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis ca. 21 Uhr an.
Die Ortsfeuerwehr Edewecht bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für die gute und reibungslose Zusammenarbeit.
Text und Fotos: Feuerwehr Edewecht

