Gehlenberg – Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung (09.01.2026) der Freiwilligen Feuerwehr Gehlenberg wurde deutlich, dass sich die Wehr auch im vergangenen Jahr auf eine stabile Führungsstruktur und ein hohes Maß an Engagement verlassen konnte.

Hintere Reihe: Jan Gehlenborg, Stefan Untiedt, Hinnerk Esters, Stadtbrandmeister Andreas Witting
Vordere Reihe: Willi Eilermann, Bernd Olliges, Stephan Schelte, Christian Steenken, Ortsbrandmeister Stefan Bruns, stellv. Ortsbrandmeister Herbert Steenken und Kreisbrandmeister Arno Rauer
Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden alle Amtsinhaber in ihren Funktionen bestätigt. Herbert Steenken bleibt weiterhin stellvertretender Ortsbrandmeister. Als Gruppenführer sind nach wie vor Hinnerk Esters und Stefan Untiedt im Einsatz. Die Aufgaben des Atemschutzgerätewarts übernimmt weiterhin Jan Gehlenborg, während Paul Baumann das Amt des Schriftführers ausübt. Für die Ausrüstung ist Stephan Schelte als Zeugwart verantwortlich, der zugleich auch als Sicherheitsbeauftragter fungiert. Die Pressearbeit liegt weiterhin in den Händen von Martin Warnke. Die Brandschutzerziehung wird auch künftig von Hinnerk Esters betreut. Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung von Willi Eilermann, der für sein 50-jähriges Dienstjubiläum ausgezeichnet wurde. Mit einem halben Jahrhundert aktiven Feuerwehrdienstes würdigte die Wehr seinen außergewöhnlichen Einsatz und seine langjährige Treue. Auch Beförderungen standen auf der Tagesordnung: Christian Steenken sowie Bernd Olliges wurden vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann befördert. Der Blick auf die Einsatzstatistik zeigt ein arbeitsreiches Jahr 2025. Insgesamt rückte die Freiwillige Feuerwehr Gehlenberg zu 39 Einsätzen aus. Diese gliederten sich in 14 Brandeinsätze, darunter drei Kleinbrände, sieben Mittelbrände und vier Großbrände. Hinzu kamen neun Hilfeleistungseinsätze, etwa bei Wasser- und Sturmschäden, sowie drei Verkehrsunfälle. Achtmal erfolgte eine Alarmierung durch Brandmeldeanlagen. Weitere fünf Einsätze entfielen auf sonstige Aufgaben wie Verkehrssicherung, Brandsicherheitswachdienste, Tragehilfen und Alarmübungen. Besonders hervorzuheben ist die Arbeit der First-Responder-Gruppe, die mit insgesamt 122 Einsätzen eine außergewöhnlich hohe Einsatzfrequenz verzeichnete. Auch die LUF-Gruppe war im vergangenen Jahr dreimal im Einsatz.
Der Jahresbericht macht deutlich: Die Freiwillige Feuerwehr Gehlenberg steht auf einem soliden personellen Fundament und leistet mit großem Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung.
Text und Bild: Martin Warnke – Pressewart FF Gehlenberg