26.08.2013 – Carportbrand geht auf Mehrfamilienhaus über

Gebäudebrand Mehrfamilienhaus – MANV 1 Alarm

Damme (LK Vechta) – Gegen 22:50 wurde die Feuerwehr Damme zu einem Carportbrand in der Rüschendorfer Straße alarmiert. Schon auf der Anfahrt zum Feuerwehrgerätehaus zeigte sich den anrückenden Kameraden ein gewaltiger Feuerschein im Bereich der Rüschendorfer Str.

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Rechts oben der Carport, hier ist der Brand entstanden.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte ein Carport mit 2 PKW auf der Rückseite eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses in voller Ausdehnung. Da die Flammen bereits auf das Gebäude übergegriffen hatten, wurde vom Einsatzleiter sofort auf Feuer 3 erhöht und damit die Feuerwehren Borringhausen und Osterfeine nachalarmiert. Von mehreren Trupps unter Atemschutz wurde sofort das Feuer von außen bekämpft. Gleichzeitig wurde von anderen Trupps das insgesamt 7 Wohnungen fassende Mehrfamilienhaus von den teilweise noch in ihren Wohnungen befindlichen Bewohnern geräumt. Wegen der ernormen Hitzestrahlung wurde zeitgleich eine Riegelstellung zu zwei angrenzenden Mehrfamilienhäusern aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen auf diese zu verhindern. Auch diese beiden Gebäude wurden vorsichtshalber von der Feuerwehr geräumt. Trotz der raschen und massiven Löschangriffe konnte nicht mehr verhindert werden, dass die Flammen sich über die Dachgeschosswohnung auf den Dachstuhl ausbreiteten. Aus der Drehleiter heraus wurde das Feuer von oben bekämpft. Da mit einer Durchzündung des gesamten Dachstuhls – der sich über zwei Abschnitte erstreckte – gerechnet werden musste, wurde die zweite Drehleiter des Landkreises aus Vechta nachalarmiert. Nachdem alle Wohnungen durchsucht waren und feststand, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, wurde von zwei Trupps unter Atemschutz ebenfalls eine Brandbekämpfung im Innenangriff vorgenommen.
Da nicht sicher war, ob und wenn ja, wie viele Verletze bzw. betroffene Personen es gab, wurde für den Rettungsdienst MANV 1 ausgelöst. Der Rettungsdienst sichtete und untersuchte mit Hilfe der SEG´n und mehrerer Notärzte alle Betroffenen. Außerdem wurde von der SEG für die Einsatzkräfte ein Betreuungszelt eingerichtet. Insgesamt mussten 4 Personen vorsichtshalber vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Außerdem konnte aus einer Wohnung ein Hamster gerettet und an seinen jungen und glücklichen Besitzer übergeben werden. Durch massive Löschangriffe von mehreren Trupps im Innen- und Außenangriff, sowie von den zwei Drehleitern aus, konnte gegen Mitternacht “Feuer unter Kontrolle” gemeldet werden. Es wurde noch mittels Wärmebildkamera nach versteckten Brandnestern gesucht und diese gezielt abgelöscht. Um 3 Uhr konnte dann “Feuer aus” gemeldet werden und die Einsatzkräfte langsam wieder einrücken. Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Allerdings sind durch das Feuer, den Rauch, sowie durch Löschwasser fast alle der 7 Wohnungen so stark beschädigt worden, dass sie für mehrere Monate nicht mehr bewohnbar sind. Die Kripo hat ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Im Einsatz: PKW 33/ 98, TLF 16/ 25, LF 16 TS, DLK 23/ 12, TLF 20/ 40 SL, ELW MTF mit Materialanhänger, FF Borringhausen, FF Osterfeine, FF Vechta, FF Lohne, AB ELW 2 LK Vechta, AB Atemschutz LK Vechta, GW Logistik LK Vechta, RTW 1 und 3 Malteser Damme, RTW 2, 3 und 4 Malteser Vechta, RTW 3 Malteser Lohne, NEF Malteser Damme, ELW Rettungsdienst, A, B und C-Dienst Malteser LK Vechta, LNA, SEG Malteser Damme, SEG Malteser Lohne, SEG Malteser Vechta, SEG Malteser Visbek, Kriseninterventionsteam Malteser LK Vechta, Polizei.

Text & Bild: J. Franz, Feuerwehr Damme

09.08.2013 – Fahrerin im Fahrzeug eingeklemmt

Durch Aufprall auf Sattelauflieger Pkw Fahrerin im Fahrzeug eingeklemmt

Sie konnte mit Rettungsschere schnell befreit werden

Sandhatten (LK Oldenburg) – Schwer verletzt wurde am Freitagnachmittag eine Frau, die mit ihrem Opel Astra-Kombi auf der Sandhatter Straße mit einem Sattelauflieger zusammenprallte. Um 15:38 Uhr wurde die FF Sandhatten und Kirchhatten mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall“ alarmiert.
Als die FF Sandhatten unter der Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Frank Jacobs an der Einsatzstelle eintraf, war Fahrerin im Fahrzeug noch eingeklemmt.

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Im Auto befand sich außerdem noch ein Schäferhund, der augenscheinlich unverletzt blieb.

Der LKW mit dem die Frau zusammengeprallt war, kam zunächst von der Straße ab, riss einen Baum um und kam dann in einem Maisfeld zum Stehen.

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Die ansprechbare Frau wurde vom Notarzt des Malteser Hilfsdienstes aus Sandkrug erstversorgt. Mit einer Hydraulischen Rettungschere konnte die Frau schnell befreit werden. Der Fahrer des LKWs wurde nicht verletzt. Während der Rettungsarbeiten wurde die Sandhatter Straße voll gesperrt.

Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen ist beträchtlich. Die Polizei hat die genauen Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Feuerwehren Sandhatten und Kirchhatten waren mit 30 Einsatzkräften rund zwei Stunden im Einsatz.

Text & Bilder: Uwe Arndt

06.08.2013 – Rundballenpresse in Brand geraten

Flammen schlagen aus der Strohpresse

B_Damme Strohpresse DAM 06

Damme (LK Vechta) –  Gegen 14:31 wurde die Feuerwehr Damme zu einem Brand eines abgeernteten Kornfeldes in Hinnenkamp an der Vördener Str. alarmiert. Auf dem Feld war eine Rundballenpresse in Brand geraten. Trotz sofort eingeleiteter Löschversuche des Schlepperfahrers konnte nicht verhindert werden, dass sich das Stroh entzündete, Angefacht durch den wind standen beim Eintreffen der ersten Kräfte schon ca. 2 ha des insgesamt 7 ha großen Feldes in Brand. Mit mehreren Trupps per Strahlrohr sowie mit dem Frontmonitor des TLF 20/ 40 SL wurden die einzelnen Feuer abgelöscht. Angefacht durch den Wind loderten immer wieder einzelne Brandnester auf, die dann gezielt abgelöscht wurden. An der Rundballenpresse entstand Totalschaden. Mit Hilfe von mehreren Traktoren und Grubbern wurden Brandschneisen geschaffen, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Insgesamt verbrannte eine Fläche von ca. 3,5 – 4 ha.

Text & Bild: J. Franz, Feuerwehr Damme

25.07.2013 – Kinderhand in Rolltreppe eingeklemmt

Kind ist mit seiner Hand in den Handlauf einer Rolltreppe geraten

Einsatzkräfte konnten ihn schnell befreien

Cloppenburg  (LK Cloppenburg) – Großes Glück hatte ein dreijähriger Junge in einem Kaufhaus. Er war am Freitagnachmittag mit seiner Hand in die Handlaufeinführung einer Rolltreppe geraten. Die Handlaufeinführung ist das Bauteil, in das der Handlauf auf seinem Rückweg in den Treppenunterbau verschwindet. Als die Feuerwehr Cloppenburg in dem Bekleidungshaus in der Langen Straße eintraf, steckte der Junge bis zum Unterarm fest. 2013 07 25 Kind in Rolltreppe 2

Ein dreijähriger Junge steckte mit seiner Hand in der Rolltreppe fest. DSC_7072

In dieser Handlaufeinführung steckte die Hand fest.

Die bange Frage: „War die Hand in antreibende Teile geraten“? Für diesen Fall war bereits ein Rettungshubschrauber angefordert und in der Luft. Das Kind saß vor der Handeinlaufeinführung auf dem Boden, den Notarzt und seine Mutter neben sich und wartete auf seine Befreiung. Großes und kleines Gerät wurde in den ersten Stock geschleppt. Eingesetzt wurde allerdings lediglich ein Schraubenzieher um die Verkleidungen zu entfernen. Als das getan war, kam der Junge frei. Schwere Verletzungen hat der Junge nicht erlitten. Der Hubschrauber wurde nicht mehr benötigt.

Text & Bilder: Björn Lichtfuß

18.07.2013 – Montagefahrzeug brennt in voller Ausdehnung

Gasflasche durch Monteure noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht

Cloppenburg (LK Cloppenburg) – Zwei Monteure eines Installationsbetriebes aus Cappeln waren gerade damit beschäftigt, an einem Haus in der Straße Landwehr einen Gasanschluss zu verlegen, als sie bemerkten, dass ihr Montagefahrzeug brannte.

IMG_0792    Im Vollbrand vor Eintreffen der Feuerwehr.DSC_3098
Es gelang den beiden Männern noch eine Gasflasche aus dem Fahrzeug zu holen, ehe die Flammen auf den hinteren Teil des Wagens übergriffen. Durch das Feuer wurden die Fahrzeugeinrichtung und das Werkzeug vollständig zerstört.
Die Feuerwehr Cloppenburg rückte mit vier Einsatzfahrzeugen und dem ELW an.
Mit Schaum wurden die Flammen erstickt. Eine gute halbe Stunde nach dem Einsatzende musste ein Fahrzeug noch einmal zu Nachlöscharbeiten ausrücken. Unter dem Brandschutt hatte es zu schwelen begonnen.
Nach Angaben von Betriebsangehörigen hat ein neu zu beschaffendes Fahrzeug mit der zugehörigen Ausstattung einen Wert von ca. 100.000 Euro. Die Ursache für den Brand ist unbekannt.

Text & Bilder: Björn Lichtfuß, KPW

 

26.06.2013 – Der zweite Dachstuhlbrand auf dem gleichen Resthof

Polizei weist Brandstiftung nach – Täter noch nicht ermittelt

Kneheim (LK Cloppenburg) – Es war Brandstiftung. Der zweite Brand innerhalb weniger Monate auf einem Resthof in Kneheim (Gemeinde Lastrup) ist nicht auf einen technischen Defekt oder ähnliches zurückzuführen. Dieses bestätigte Anfang August die Polizeiinspektion Cloppenburg. Wer allerdings für das Feuer im Dachstuhl des Hofes verantwortlich ist, konnte bislang noch nicht geklärt werden.

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Am 26.6. gegen halb sechs Abends rücken die Feuerwehren Lastrup, Molbergen und Cloppenburg aus. So wie vor acht Monaten steht der Dachstuhl in Flammen, dieses Mal der Teil, auf dem alten Wohn- und Wirtschaftstrakt, der beim letzten Mal unbeschädigt blieb. Die eintreffenden Kräfte löschen zunächst von unten sowie im Innenangriff, später als die Drehleiter in Stellung gebracht ist, auch von oben. Die Flammen finden nicht viel Nahrung, der Löscherfolg stellt sich schnell ein. Vor allem konnte verhindert werden, dass das Feuer wesentlich auf den jüngeren und über Eck angebauten Wohntrakt übergreift. Schaden nehmen die Wohnräume allerdings durch das Löschwasser. Nach Einschätzung des Lastruper Gemeindebrandmeisters Walter Schumacher ist das Gebäude bis auf weiteres unbewohnbar. Der Schaden wird von der Polizei mit mehr als 100.000 Euro beziffert.

Text & Bilder: Björn Lichtfuß

 

19.06.2013 – Nach Unwetter über 30 Hilfeleistungseinsätze

Unwetter sorgt für zahlreiche Einsätze

Pkw Fahrer steckte mit seinem Fahrzeug fest

Cloppenburg – Über dreißig Einsätze, vom voll gelaufenen Keller bis zum Blitzeinschlag, verursachte ein Unwetter in Cloppenburg. In kurzer Zeit fielen ca. 55 Liter Regen. Am Vormittag hatte es ebenfalls ergiebig, wenngleich mit acht Litern pro Quadratmeter nicht so stark, geregnet.
Gegen 20:14 Uhr gingen die Melder der Feuerwehr Cloppenburg zum ersten Mal. Ein Blitz war in den Giebel eines zweigeschossigen Hauses eingeschlagen. Es kam zu Schäden an der Dacheindeckung und an der Elektroinstallation.
Gerade wieder eingerückt, folgte dann eine ganze Serie von Hilfeleistungen über das ganze Stadtgebiet verteilt. Schnell wurde deutlich, dass Wehren von außerhalb sowie das THW zur Unterstützung herangezogen werden müssten. Eingesetzt wurden dann die Feuerwehren Cappeln, Elsten und Schwichteler. Das THW war mit fünf Fahrzeugen im Einsatz.
Zu den ¨besonderen¨ Einsätzen gehörte unter anderem der Fall eines PKW Fahrers der im Bereich der Unterführung B213 Jümmestraße mit seinem Wagen im Wasser stecken geblieben war. Aussteigen war nicht möglich, in dem Fall wäre Wasser ins Auto gelaufen. Ein Abschleppunternehmen, sämtliche Feuerwehreinsatzfahrzeuge waren eingebunden, zog den Wagen dann auf die trockene Straße zurück.

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Komplett stillgelegt werden musste der Betrieb der Firma Lumberg. Hier drohten die Transformatoren, am Ende einer Gefällestrecke aufgestellt, mit Wasser voll zu laufen. Um einem Kurzschluss zu vermeiden, ordnete der Einsatzleiter der Feuerwehr die Unterbrechung der Stromzufuhr an.
Im Bereich der Soestenbrücke in der Soestenstraße drückte durch einen Kriechkeller Schmutzwasser aus der Kanalisation in den Keller eines Mehrfamilienhauses hinein. Gute zwei Stunden war hier eine Gruppe des THW beschäftigt.

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Die Drehleiter auf dem Weg zu einem Zweifamilienhaus. Dort hatte der Blitz in den Giebel eingeschlagen.

Wasserschäden gab es auch im Bereich Bührener Ring. An der tiefsten Stelle drohte bzw. lief das Wasser durch ein Haus hindurch. Die Verladerampen der Schlachterei Wernke, in unmittelbarer Nachbarschaft, standen bis zur Oberkante im Wasser. Hier drohte ein Stillstand in der Produktion.
Die letzten Einsätze waren gegen ein Uhr Nachts abgearbeitet.
Stadtbrandmeister Horst Lade zog ein absolut positives Fazit. ¨Die Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren war hervorragend, auch mit dem THW lief es erstklassig.¨
Das es am nächsten Tag, zwar mit deutlich weniger Einsätzen, weitergehen würde war da noch nicht abzusehen. Am Nachmittag des 20.6. fiel noch einmal eine größere Menge Regen. Wieder liefen Keller und Tiefgaragen voll. Zwischen 16:30 Uhr und 21:00 wurden acht Einsatzstellen angefahren.

Text & Fotos: Björn Lichtfuß