12.09.2013 – Pkw frontal gegen Baum, Fahrer verstirbt

Junger Autofahrer prallte mit seinem Pkw gegen einen Straßenbaum

Fahrzeugführer in seinem Fahrzeug eingeklemmt

Dötlingen (LK Oldenburg) – Gegen 14:00 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in der Gemeinde Dötlingen im Ortsteil Iserloy (Landkreis Oldenburg), wo ein junger Autofahrer mit seinem VW Lupo gegen einen massiven Straßenbaum prallte und verstarb.

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Wie die Polizei berichtet, war der 22-jährige Mann von Aschenstedt kommend in Richtung B213 Hockensberg (Gemeinde Dötlingen) gefahren. Aus noch bisher ungeklärter Ursache kam er hinter Iserloy rechts von Fahrbahn ab und wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die alarmierten Feuerwehren aus Neerstedt und Brettorf sowie der Rettungsdienst der Malteser aus Wildeshausen und der Notarzt waren sehr schnell am Unfallort. Leider konnten sie dem jungen Mann nicht mehr helfen. Die Feuerwehr Neerstedt setzte schweres Gerät ein, damit der Mann aus dem Auto befreit werden konnte.

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Das Trümmerfeld war groß, so dass Trümmerteile weit über die Straße verstreut lagen. Auch der Motorblock war aus dem Auto gerissen und blieb 10 Meter weiter auf dem Grünstreifen liegen. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen um die zur Unfallursache zu klären. Die Iserloyer Straße musste mehrere Stunden zur Durchführung polizeilicher Maßnahmen voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Die Feuerwehren Neerstedt und Brettorf waren mit 26 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen im Einsatz.

Text & Bilder: Uwe Arndt

29.08.2013 – Nach Kellerbrand 26 Verletzte

Zahlreiche Verletzte nach Kellerbrand im Hochhaus in Lohne Witten Dresch

Lohne (LK Vechta) – Bei einem Brand in einem sechsstöckigen Wohnhaus an der Eschstraße am Donnerstagabend mussten insgesamt 26 Personen ärztlich versorgt werden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei brach in dem 24-Parteien-Haus gegen 23.00 Uhr in einem Kellerraum der Brand aus. Rauchgas drang von dem Kellerraum in das Treppenhaus, so dass der Fluchtweg für die Bewohner abgeschnitten wurde. Die Rettungsleitstelle des Landkreises Vechta löste einen Großalarm aus.

Zwei Drehleiterwagen der Feuerwehr postierten sich nach dem Eintreffen an Vorder- und Rückseite des Wohnhauses. Über Leitern aus den unteren Etagen und den Drehleitern wurden zunächst 25 Personen gerettet.

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Einige hatten schon vorher das Haus verlassen. Die weiteren Personen konnten wenig später über das Treppenhaus gerettet werden, da die Feuerwehr den Brand schnell löschen konnte. Nach Erstversorgung vor Ort wurden die 26 Verletzten mit Rettungswagen in verschiedenen Kliniken des Landkreises Vechta und den angrenzenden Landkreisen verbracht. Zirka 50 weitere Personen, die unverletzt blieben, wurden zunächst vor Ort und später im Feuerwehrgerätehaus betreut. Die allermeisten kamen noch in der Nacht bei Verwandten und Bekannten unter. Die anderen Personen wurden in einem Hotel in Lohne untergebracht. Derzeit ist unklar, wann die 95 Bewohner in das sechsstöckige Wohnhaus wieder einziehen können. Die Feuerwehr hat noch in der Nacht mit Schadstoffmessungen angefangen.

Über die Brandursache und die genaue Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.
Die Tatortgruppe der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta hat noch am Abend die ersten Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt.

Am Einsatz beteiligt waren insgesamt mehr als 300 Einsatzkräfte (mit ca. 70 Fahrzeugen), darunter die Feuerwehren, der Malteser Hilfsdienst, das Rote Kreuz, das THW und die Polizei.

Text: Chr. Tombrägel, Feuerwehr Lohne
Bild: Feuerwehr Vechta

 

26.08.2013 – Carportbrand geht auf Mehrfamilienhaus über

Gebäudebrand Mehrfamilienhaus – MANV 1 Alarm

Damme (LK Vechta) – Gegen 22:50 wurde die Feuerwehr Damme zu einem Carportbrand in der Rüschendorfer Straße alarmiert. Schon auf der Anfahrt zum Feuerwehrgerätehaus zeigte sich den anrückenden Kameraden ein gewaltiger Feuerschein im Bereich der Rüschendorfer Str.

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Rechts oben der Carport, hier ist der Brand entstanden.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte ein Carport mit 2 PKW auf der Rückseite eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses in voller Ausdehnung. Da die Flammen bereits auf das Gebäude übergegriffen hatten, wurde vom Einsatzleiter sofort auf Feuer 3 erhöht und damit die Feuerwehren Borringhausen und Osterfeine nachalarmiert. Von mehreren Trupps unter Atemschutz wurde sofort das Feuer von außen bekämpft. Gleichzeitig wurde von anderen Trupps das insgesamt 7 Wohnungen fassende Mehrfamilienhaus von den teilweise noch in ihren Wohnungen befindlichen Bewohnern geräumt. Wegen der ernormen Hitzestrahlung wurde zeitgleich eine Riegelstellung zu zwei angrenzenden Mehrfamilienhäusern aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen auf diese zu verhindern. Auch diese beiden Gebäude wurden vorsichtshalber von der Feuerwehr geräumt. Trotz der raschen und massiven Löschangriffe konnte nicht mehr verhindert werden, dass die Flammen sich über die Dachgeschosswohnung auf den Dachstuhl ausbreiteten. Aus der Drehleiter heraus wurde das Feuer von oben bekämpft. Da mit einer Durchzündung des gesamten Dachstuhls – der sich über zwei Abschnitte erstreckte – gerechnet werden musste, wurde die zweite Drehleiter des Landkreises aus Vechta nachalarmiert. Nachdem alle Wohnungen durchsucht waren und feststand, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, wurde von zwei Trupps unter Atemschutz ebenfalls eine Brandbekämpfung im Innenangriff vorgenommen.
Da nicht sicher war, ob und wenn ja, wie viele Verletze bzw. betroffene Personen es gab, wurde für den Rettungsdienst MANV 1 ausgelöst. Der Rettungsdienst sichtete und untersuchte mit Hilfe der SEG´n und mehrerer Notärzte alle Betroffenen. Außerdem wurde von der SEG für die Einsatzkräfte ein Betreuungszelt eingerichtet. Insgesamt mussten 4 Personen vorsichtshalber vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Außerdem konnte aus einer Wohnung ein Hamster gerettet und an seinen jungen und glücklichen Besitzer übergeben werden. Durch massive Löschangriffe von mehreren Trupps im Innen- und Außenangriff, sowie von den zwei Drehleitern aus, konnte gegen Mitternacht “Feuer unter Kontrolle” gemeldet werden. Es wurde noch mittels Wärmebildkamera nach versteckten Brandnestern gesucht und diese gezielt abgelöscht. Um 3 Uhr konnte dann “Feuer aus” gemeldet werden und die Einsatzkräfte langsam wieder einrücken. Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Allerdings sind durch das Feuer, den Rauch, sowie durch Löschwasser fast alle der 7 Wohnungen so stark beschädigt worden, dass sie für mehrere Monate nicht mehr bewohnbar sind. Die Kripo hat ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Im Einsatz: PKW 33/ 98, TLF 16/ 25, LF 16 TS, DLK 23/ 12, TLF 20/ 40 SL, ELW MTF mit Materialanhänger, FF Borringhausen, FF Osterfeine, FF Vechta, FF Lohne, AB ELW 2 LK Vechta, AB Atemschutz LK Vechta, GW Logistik LK Vechta, RTW 1 und 3 Malteser Damme, RTW 2, 3 und 4 Malteser Vechta, RTW 3 Malteser Lohne, NEF Malteser Damme, ELW Rettungsdienst, A, B und C-Dienst Malteser LK Vechta, LNA, SEG Malteser Damme, SEG Malteser Lohne, SEG Malteser Vechta, SEG Malteser Visbek, Kriseninterventionsteam Malteser LK Vechta, Polizei.

Text & Bild: J. Franz, Feuerwehr Damme

09.08.2013 – Fahrerin im Fahrzeug eingeklemmt

Durch Aufprall auf Sattelauflieger Pkw Fahrerin im Fahrzeug eingeklemmt

Sie konnte mit Rettungsschere schnell befreit werden

Sandhatten (LK Oldenburg) – Schwer verletzt wurde am Freitagnachmittag eine Frau, die mit ihrem Opel Astra-Kombi auf der Sandhatter Straße mit einem Sattelauflieger zusammenprallte. Um 15:38 Uhr wurde die FF Sandhatten und Kirchhatten mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall“ alarmiert.
Als die FF Sandhatten unter der Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Frank Jacobs an der Einsatzstelle eintraf, war Fahrerin im Fahrzeug noch eingeklemmt.

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Im Auto befand sich außerdem noch ein Schäferhund, der augenscheinlich unverletzt blieb.

Der LKW mit dem die Frau zusammengeprallt war, kam zunächst von der Straße ab, riss einen Baum um und kam dann in einem Maisfeld zum Stehen.

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Die ansprechbare Frau wurde vom Notarzt des Malteser Hilfsdienstes aus Sandkrug erstversorgt. Mit einer Hydraulischen Rettungschere konnte die Frau schnell befreit werden. Der Fahrer des LKWs wurde nicht verletzt. Während der Rettungsarbeiten wurde die Sandhatter Straße voll gesperrt.

Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen ist beträchtlich. Die Polizei hat die genauen Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Feuerwehren Sandhatten und Kirchhatten waren mit 30 Einsatzkräften rund zwei Stunden im Einsatz.

Text & Bilder: Uwe Arndt

06.08.2013 – Rundballenpresse in Brand geraten

Flammen schlagen aus der Strohpresse

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Damme (LK Vechta) –  Gegen 14:31 wurde die Feuerwehr Damme zu einem Brand eines abgeernteten Kornfeldes in Hinnenkamp an der Vördener Str. alarmiert. Auf dem Feld war eine Rundballenpresse in Brand geraten. Trotz sofort eingeleiteter Löschversuche des Schlepperfahrers konnte nicht verhindert werden, dass sich das Stroh entzündete, Angefacht durch den wind standen beim Eintreffen der ersten Kräfte schon ca. 2 ha des insgesamt 7 ha großen Feldes in Brand. Mit mehreren Trupps per Strahlrohr sowie mit dem Frontmonitor des TLF 20/ 40 SL wurden die einzelnen Feuer abgelöscht. Angefacht durch den Wind loderten immer wieder einzelne Brandnester auf, die dann gezielt abgelöscht wurden. An der Rundballenpresse entstand Totalschaden. Mit Hilfe von mehreren Traktoren und Grubbern wurden Brandschneisen geschaffen, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Insgesamt verbrannte eine Fläche von ca. 3,5 – 4 ha.

Text & Bild: J. Franz, Feuerwehr Damme

25.07.2013 – Kinderhand in Rolltreppe eingeklemmt

Kind ist mit seiner Hand in den Handlauf einer Rolltreppe geraten

Einsatzkräfte konnten ihn schnell befreien

Cloppenburg  (LK Cloppenburg) – Großes Glück hatte ein dreijähriger Junge in einem Kaufhaus. Er war am Freitagnachmittag mit seiner Hand in die Handlaufeinführung einer Rolltreppe geraten. Die Handlaufeinführung ist das Bauteil, in das der Handlauf auf seinem Rückweg in den Treppenunterbau verschwindet. Als die Feuerwehr Cloppenburg in dem Bekleidungshaus in der Langen Straße eintraf, steckte der Junge bis zum Unterarm fest. 2013 07 25 Kind in Rolltreppe 2

Ein dreijähriger Junge steckte mit seiner Hand in der Rolltreppe fest. DSC_7072

In dieser Handlaufeinführung steckte die Hand fest.

Die bange Frage: „War die Hand in antreibende Teile geraten“? Für diesen Fall war bereits ein Rettungshubschrauber angefordert und in der Luft. Das Kind saß vor der Handeinlaufeinführung auf dem Boden, den Notarzt und seine Mutter neben sich und wartete auf seine Befreiung. Großes und kleines Gerät wurde in den ersten Stock geschleppt. Eingesetzt wurde allerdings lediglich ein Schraubenzieher um die Verkleidungen zu entfernen. Als das getan war, kam der Junge frei. Schwere Verletzungen hat der Junge nicht erlitten. Der Hubschrauber wurde nicht mehr benötigt.

Text & Bilder: Björn Lichtfuß

18.07.2013 – Montagefahrzeug brennt in voller Ausdehnung

Gasflasche durch Monteure noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht

Cloppenburg (LK Cloppenburg) – Zwei Monteure eines Installationsbetriebes aus Cappeln waren gerade damit beschäftigt, an einem Haus in der Straße Landwehr einen Gasanschluss zu verlegen, als sie bemerkten, dass ihr Montagefahrzeug brannte.

IMG_0792    Im Vollbrand vor Eintreffen der Feuerwehr.DSC_3098
Es gelang den beiden Männern noch eine Gasflasche aus dem Fahrzeug zu holen, ehe die Flammen auf den hinteren Teil des Wagens übergriffen. Durch das Feuer wurden die Fahrzeugeinrichtung und das Werkzeug vollständig zerstört.
Die Feuerwehr Cloppenburg rückte mit vier Einsatzfahrzeugen und dem ELW an.
Mit Schaum wurden die Flammen erstickt. Eine gute halbe Stunde nach dem Einsatzende musste ein Fahrzeug noch einmal zu Nachlöscharbeiten ausrücken. Unter dem Brandschutt hatte es zu schwelen begonnen.
Nach Angaben von Betriebsangehörigen hat ein neu zu beschaffendes Fahrzeug mit der zugehörigen Ausstattung einen Wert von ca. 100.000 Euro. Die Ursache für den Brand ist unbekannt.

Text & Bilder: Björn Lichtfuß, KPW