25.07.2013 – Kinderhand in Rolltreppe eingeklemmt

Kind ist mit seiner Hand in den Handlauf einer Rolltreppe geraten

Einsatzkräfte konnten ihn schnell befreien

Cloppenburg  (LK Cloppenburg) – Großes Glück hatte ein dreijähriger Junge in einem Kaufhaus. Er war am Freitagnachmittag mit seiner Hand in die Handlaufeinführung einer Rolltreppe geraten. Die Handlaufeinführung ist das Bauteil, in das der Handlauf auf seinem Rückweg in den Treppenunterbau verschwindet. Als die Feuerwehr Cloppenburg in dem Bekleidungshaus in der Langen Straße eintraf, steckte der Junge bis zum Unterarm fest. 2013 07 25 Kind in Rolltreppe 2

Ein dreijähriger Junge steckte mit seiner Hand in der Rolltreppe fest. DSC_7072

In dieser Handlaufeinführung steckte die Hand fest.

Die bange Frage: „War die Hand in antreibende Teile geraten“? Für diesen Fall war bereits ein Rettungshubschrauber angefordert und in der Luft. Das Kind saß vor der Handeinlaufeinführung auf dem Boden, den Notarzt und seine Mutter neben sich und wartete auf seine Befreiung. Großes und kleines Gerät wurde in den ersten Stock geschleppt. Eingesetzt wurde allerdings lediglich ein Schraubenzieher um die Verkleidungen zu entfernen. Als das getan war, kam der Junge frei. Schwere Verletzungen hat der Junge nicht erlitten. Der Hubschrauber wurde nicht mehr benötigt.

Text & Bilder: Björn Lichtfuß

18.07.2013 – Montagefahrzeug brennt in voller Ausdehnung

Gasflasche durch Monteure noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht

Cloppenburg (LK Cloppenburg) – Zwei Monteure eines Installationsbetriebes aus Cappeln waren gerade damit beschäftigt, an einem Haus in der Straße Landwehr einen Gasanschluss zu verlegen, als sie bemerkten, dass ihr Montagefahrzeug brannte.

IMG_0792    Im Vollbrand vor Eintreffen der Feuerwehr.DSC_3098
Es gelang den beiden Männern noch eine Gasflasche aus dem Fahrzeug zu holen, ehe die Flammen auf den hinteren Teil des Wagens übergriffen. Durch das Feuer wurden die Fahrzeugeinrichtung und das Werkzeug vollständig zerstört.
Die Feuerwehr Cloppenburg rückte mit vier Einsatzfahrzeugen und dem ELW an.
Mit Schaum wurden die Flammen erstickt. Eine gute halbe Stunde nach dem Einsatzende musste ein Fahrzeug noch einmal zu Nachlöscharbeiten ausrücken. Unter dem Brandschutt hatte es zu schwelen begonnen.
Nach Angaben von Betriebsangehörigen hat ein neu zu beschaffendes Fahrzeug mit der zugehörigen Ausstattung einen Wert von ca. 100.000 Euro. Die Ursache für den Brand ist unbekannt.

Text & Bilder: Björn Lichtfuß, KPW

 

26.06.2013 – Der zweite Dachstuhlbrand auf dem gleichen Resthof

Polizei weist Brandstiftung nach – Täter noch nicht ermittelt

Kneheim (LK Cloppenburg) – Es war Brandstiftung. Der zweite Brand innerhalb weniger Monate auf einem Resthof in Kneheim (Gemeinde Lastrup) ist nicht auf einen technischen Defekt oder ähnliches zurückzuführen. Dieses bestätigte Anfang August die Polizeiinspektion Cloppenburg. Wer allerdings für das Feuer im Dachstuhl des Hofes verantwortlich ist, konnte bislang noch nicht geklärt werden.

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Am 26.6. gegen halb sechs Abends rücken die Feuerwehren Lastrup, Molbergen und Cloppenburg aus. So wie vor acht Monaten steht der Dachstuhl in Flammen, dieses Mal der Teil, auf dem alten Wohn- und Wirtschaftstrakt, der beim letzten Mal unbeschädigt blieb. Die eintreffenden Kräfte löschen zunächst von unten sowie im Innenangriff, später als die Drehleiter in Stellung gebracht ist, auch von oben. Die Flammen finden nicht viel Nahrung, der Löscherfolg stellt sich schnell ein. Vor allem konnte verhindert werden, dass das Feuer wesentlich auf den jüngeren und über Eck angebauten Wohntrakt übergreift. Schaden nehmen die Wohnräume allerdings durch das Löschwasser. Nach Einschätzung des Lastruper Gemeindebrandmeisters Walter Schumacher ist das Gebäude bis auf weiteres unbewohnbar. Der Schaden wird von der Polizei mit mehr als 100.000 Euro beziffert.

Text & Bilder: Björn Lichtfuß

 

19.06.2013 – Nach Unwetter über 30 Hilfeleistungseinsätze

Unwetter sorgt für zahlreiche Einsätze

Pkw Fahrer steckte mit seinem Fahrzeug fest

Cloppenburg – Über dreißig Einsätze, vom voll gelaufenen Keller bis zum Blitzeinschlag, verursachte ein Unwetter in Cloppenburg. In kurzer Zeit fielen ca. 55 Liter Regen. Am Vormittag hatte es ebenfalls ergiebig, wenngleich mit acht Litern pro Quadratmeter nicht so stark, geregnet.
Gegen 20:14 Uhr gingen die Melder der Feuerwehr Cloppenburg zum ersten Mal. Ein Blitz war in den Giebel eines zweigeschossigen Hauses eingeschlagen. Es kam zu Schäden an der Dacheindeckung und an der Elektroinstallation.
Gerade wieder eingerückt, folgte dann eine ganze Serie von Hilfeleistungen über das ganze Stadtgebiet verteilt. Schnell wurde deutlich, dass Wehren von außerhalb sowie das THW zur Unterstützung herangezogen werden müssten. Eingesetzt wurden dann die Feuerwehren Cappeln, Elsten und Schwichteler. Das THW war mit fünf Fahrzeugen im Einsatz.
Zu den ¨besonderen¨ Einsätzen gehörte unter anderem der Fall eines PKW Fahrers der im Bereich der Unterführung B213 Jümmestraße mit seinem Wagen im Wasser stecken geblieben war. Aussteigen war nicht möglich, in dem Fall wäre Wasser ins Auto gelaufen. Ein Abschleppunternehmen, sämtliche Feuerwehreinsatzfahrzeuge waren eingebunden, zog den Wagen dann auf die trockene Straße zurück.

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Komplett stillgelegt werden musste der Betrieb der Firma Lumberg. Hier drohten die Transformatoren, am Ende einer Gefällestrecke aufgestellt, mit Wasser voll zu laufen. Um einem Kurzschluss zu vermeiden, ordnete der Einsatzleiter der Feuerwehr die Unterbrechung der Stromzufuhr an.
Im Bereich der Soestenbrücke in der Soestenstraße drückte durch einen Kriechkeller Schmutzwasser aus der Kanalisation in den Keller eines Mehrfamilienhauses hinein. Gute zwei Stunden war hier eine Gruppe des THW beschäftigt.

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Die Drehleiter auf dem Weg zu einem Zweifamilienhaus. Dort hatte der Blitz in den Giebel eingeschlagen.

Wasserschäden gab es auch im Bereich Bührener Ring. An der tiefsten Stelle drohte bzw. lief das Wasser durch ein Haus hindurch. Die Verladerampen der Schlachterei Wernke, in unmittelbarer Nachbarschaft, standen bis zur Oberkante im Wasser. Hier drohte ein Stillstand in der Produktion.
Die letzten Einsätze waren gegen ein Uhr Nachts abgearbeitet.
Stadtbrandmeister Horst Lade zog ein absolut positives Fazit. ¨Die Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren war hervorragend, auch mit dem THW lief es erstklassig.¨
Das es am nächsten Tag, zwar mit deutlich weniger Einsätzen, weitergehen würde war da noch nicht abzusehen. Am Nachmittag des 20.6. fiel noch einmal eine größere Menge Regen. Wieder liefen Keller und Tiefgaragen voll. Zwischen 16:30 Uhr und 21:00 wurden acht Einsatzstellen angefahren.

Text & Fotos: Björn Lichtfuß

 

19.04.2013 – Flugunfall in Siershausen

Technische Hilfeleistung für die Feuerwehr nach Notlandung

Damme/Sierhausen (LK Vechta) –  Gegen 14:57 wurde die Feuerwehr Damme zu einer technischen Hilfeleistung in Sierhausen alarmiert. Auf einem Feld war eine zweimotorige Piper notgelandet.

B_Damme Flugunfall Bild DAM 01 Nach Notlandung nur noch Schrottwert.

Während eines Probefluges waren nach Angaben der Polizei beide Motoren ausgefallen. Da der Pilot die Landebahn des Flugplatzes Damme nicht mehr erreichen konnte, entschloss er sich zu einer Notlandung auf einem Acker in der Nähe der Römerschanzen. Dabei wurde das Flugzeug nach Feststellung der Polizei total zerstört. Die beiden Insassen der Piper wurden zum Glück nur leicht verletzt und wurden an den Rettungsdienst übergeben. Die Feuerwehr Damme nahm auslaufendes Kerosin auf und stellte einen Brandschutz bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten sicher. Die Ursache für den Absturz wird von Experten der Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchungen (BFU) aus Braunschweig untersucht.

Im Einsatz: PKW 33/ 98, TLF 16/25, LF 16 TS, TLF 20/ 40 SL, ELW, MTF, RTW 1 Malteser Damme, RTW 2 Malteser Damme, NEF Malteser Damme, Polizei Damme.

Text & Bild: J. Franz, Feuerwehr Damme

10.01.2012 – Erst brannte nur der Weihnachstbaum, dann das Wohnhaus

Erst brannte der Weihnachtsbaum – Wohnhaus nicht bewohnbar

Drei Personen wurden verletzt

Delmenhorst – Dienstagmittag, gegen 11.41 Uhr gingen mehrere Notrufe in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Delmenhorst ein. Gemeldet wurde eine unklare Rauchentwicklung an einem Einfamilienhaus am Brauereiweg. Die Berufsfeuerwehr Delmenhorst sowie die Ortsfeuerwehren Hasbergen und Delmenhorst Stadt sowie der Einsatzleitdienst und der Rettungsdienst wurden umgehend alarmiert.

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Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die untere Etage des Hauses bereits im Vollbrand. Zwei Bewohner konnten sich selbstständig in Freie retten und kamen aufgrund einer Rauchgasvergiftung und Verbrennungen an Händen und im Gesicht mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus. Die Bewohnerin und ihr Bruder verletzten sich bei ihren Löschversuchen.

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Ein Trupp begann unter Atemschutz mit der Innenbrandbekämpfung. Ein weiterer Trupp musste zwei Gasflaschen schützen, die sich auf der Terrasse befanden und bereits durch Flammen beaufschlagt wurden. Weitere Einsatzkräfte bekämpften den Brand, der sich auf den Dachstuhl ausgedehnt hatte über Steckleitern. Dachpfannen mussten teilweise entfernt werden, um an den Brand zu gelangen.

Eine Ausbreitung des Brandes auf das ebenfalls mit Holz verkleidete Nachbargebäude konnte durch eine Riegelstellung verhindert werden. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr ist die untere Etage des Einfamilienhauses komplett ausgebrannt. Das gesamte Haus ist durch die Verrauchung unbewohnbar.
Während der Brandbekämpfung erlitt ein Feuerwehrmann eine Rauchgasvergiftung und wurde zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Eine der beiden Hauskatzen konnte nur noch Tod geborgen werden.

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Gegen 14.23 Uhr war der Brand gelöscht und die Einsatzstelle konnte der Polizei übergeben werden. Insgesamt waren 70 Einsatzkräfte vor Ort.

Nach ersten Schätzungen von Brandursachenermittlern der Polizei ist ein Sachschaden von bis zu 300 000 Euro entstanden. An einem trockenen Weihnachtsbaum waren Wachskerzen entzündet worden, die den Baum und schließlich das Inventar in Brand gesetzt hatten.

Text: Masemann
Bild: Nordwest Zeitung

03.01.2012 – Fabrikneuer Kran brennt auf der Tankstelle

Neuer Kran brennt auf der Tankstelle an den Zapfsäulen

Autokran brennt vollständig aus, hoher Sachschaden

Delmenhorst / Stuhr – Am Montagabend, gegen 19.18 Uhr gingen gleichzeitig mehrere Notrufe in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Delmenhorst ein. Gemeldet wurde ein Lkw Brand an der A 28 in Richtung Groß Mackenstedt auf dem Gelände einer Tankstelle. Umgehend wurden die Feuerwehrbeamten der Feuerwehr Delmenhorst der Einsatzleitdienst und die Freiwillige Feuerwehr Stadt, Hasbergen und Süd sowie der Rettungsdienst alarmiert.

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Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, stand dort ein Schwerlastkran (50-Tonnen) an den Zapfsäulen bereits im Vollbrand. Die Überdachung der Tankstelle war gefährdet, die Zapfsäulen waren abgeschaltet.

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Trotz einem massiven Löschangriff brannte der fabrikneue Autokran vollständig aus. Die Tankanlage konnte geschützt werden. Die Autobahn wurde in beiden Richtungen von der Polizei für den Fahrzeugverkehr aus Sicherheitsgründen in der Zeit zwischen 19.30 und 20.45 Uhr voll gesperrt.

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Ein Fahrzeugreifen zerplatzte bei den Löscharbeiten, wobei die Teile auf die Fahrbahn geschleudert wurden. Ein Übergreifen der Flammen auf das Tankstellengebäude konnte von den Einsatzkräften der Feuerwehr verhindert werden. Gegen 20.16 Uhr konnte Einsatzleiter Thomas Simon Feuer aus melden. Insgesamt waren 86 Feuerwehrleute mit 15 Einsatzfahrzeugen sowie die Polizei, zeitweise mit 16 Beamten und 8 Streifenwagen im Einsatz.

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Beim Brand kam niemand zu Schaden, der Sachschaden wurde auf 650 000 EUR geschätzt. Nach den Ermittlungen der Autobahnpolizei wird ein technischer Defekt als Brandursache angenommen.

Text: Masemann
Bild: Polizei