15.01.2018 – Trocknerbrand – Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen

Wardenburg – Während der Benutzung eine Wäschetrockners bemerkte die Hauseigentümerin Qualm, der aus dem Trockner aufstieg und alarmierte über den Notruf 112 die Feuerwehr.

Um 13:22 Uhr alarmiert die Großleitstelle Oldenburg per Sirene und Funkmeldeempfänger die Ortsfeuerwehr Wardenburg, die mit zwei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften in den Mühlenweg in Wardenburg ausrückte.Beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs drang bereits dichter Qualm aus dem Fenster des Trocknerraumes. Nach einer Ersterkundung schickte Einsatzleiter Stefan Buschmann einen Trupp mit schwerem Atemschutz und Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung in das verrauchte Gebäude. Weitere Einsatzkräfte stellten die Wasserversorgung zum nächsten Hydranten sicher. Der inzwischen brennende Trockner wurde durch den Atemschutztrupp gelöscht und anschließend nach draußen getragen, wo die wieder auflodernden Flammen endgültig abgelöscht werden konnten. Dadurch wurde vermieden, dass das Haus durch Löschwasser übermäßig in Mitleidenschaft gezogen wurde. Durch das schnelle Eingreifen der Ortsfeuerwehr Wardenburg konnte laut Buschmann eine Ausbreitung des Brandes und ein eventuelles Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden.

Da die Eigentümerin bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr Rauchgase 
einatmete, alarmierte der Einsatzleiter einen Rettungswagen, so dass 
diese medizinisch untersucht werden konnte. Wie sich herausstellte, kam 
die Person mit dem Schrecken davon. Ferner waren die Polizei sowie ein Mitarbeiter der EWE zur eventuellen Kappung des Hauses vom Stromnetz vor Ort. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet und die Einsatzkräfte konnten wieder abrücken.Wie Ortsbrandmeister Buschmann auch bei diesem Einsatz wieder feststellte, sind die in Wardenburg arbeitenden Feuerwehrleute 
unverzichtbar, da dadurch ein schnelles Ausrücken zum Einsatzort 
ermöglicht wird. In diesem Zusammenhang spricht Buschmann den örtlichen 
Arbeitgebern einen besonderen Dank für die Freistellung dieser 
Arbeitskräfte während der Einsätze aus.

Text und Bilder: Daniel Eickmann / GPW