02.07.2017 – 120 Feuerwehrleute bei Brand in Grüppenbühren im Einsatz

Ganderkesee – Im Ganderkeseer Ortsteil Grüppenbühren kam es am Sonntagvormittag zu einem Gebäudebrand, der ein Großaufgebot an Einsatzkräften erforderte.

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Um 10.54 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Bookholzberg, Bergedorf, Falkenburg, Ganderkesee, Schierbrok sowie der Fernmeldezug des Landkreises Oldenburg zu einem brennenden Schweinestall an der Kühlinger Straße alarmiert. Bereits auf Anfahrt konnten die alarmierten Einsatzkräfte eine große Rauchsäule sehen, vor Ort stellte sich die Situation jedoch als nicht ganz so dramatisch dar.

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Bei dem Brandobjekt handelte es sich nicht um einen Schweinestall, sondern um eine Halle mit angrenzender Werkstatt. In der Halle befanden sich mehrere PKW und Maschinen, von denen ein Teil in Brand geraten war, auch Teile des Gebäudedaches brannten, als die Feuerwehr eintraf. Nachdem die ersten Löschmaßnahmen im Inneren des Gebäudes durchgeführt wurden, konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Da sich das Feuer in das Dach der Halle gefressen hatte, musste die Abdeckung des Daches teilweise entfernt werden. Dabei stellte sich heraus, dass sich Asbestplatten auf dem Gebäude befanden. Es wurde eine Sicherheitszone um das Gebäude errichtet und nur noch unter umluftunabhängigem Atemschutz gearbeitet. Von der Drehleiter der Feuerwehr Ganderkeseeaus wurden die Platten aufgenommen und abgelöscht.

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Die Nachlöscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin. Die ersten Einsatzkräfte konnten jedoch gegen 12 Uhr wieder abrücken. Eine Löschwasserversorgung wurde über einige hundert Meter verlegt, die Polizei aus Hude regelte den Verkehr. Zur Absicherung der eigenen Einsatzkräfte waren die Malteser aus Ganderkesee mit einem Rettungswagen vor Ort. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, wie es zu dem Unglück kam und wie hoch der Sachschaden ist, ermittelt nun die Polizei. Insgesamt waren 120 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen vor Ort. Gegen 12.45 Uhr war der Einsatz für vier Ortswehren beendet, die Feuerwehr Bookholzberg übernahm die letzten Nachlöscharbeiten

 

Text und Bilder: Tanja Konegen-Peters